BVB soll Kontakt zu Rashica aufgenommen haben! Kommt Bremen-Star im Sommer?

Dortmund - Borussia Dortmund soll bereits Kontakt zu Angreifer Milot Rashica (23) vom SV Werder Bremen aufgenommen haben! 

Milot Rashica steht bei mehreren Spitzenklubs auf dem Zettel.
Milot Rashica steht bei mehreren Spitzenklubs auf dem Zettel.  © Carmen Jaspersen/dpa

Das berichtet der "Spiegel" und beruft sich dabei auf eigene Informationen. Außerdem habe der BVB unabhängig von einem möglichen Abgang Jadon Sanchos Interesse am vielseitig einsetzbaren Offensivmann.

Doch die Schwarz-Gelben müssten sich gegen gleich mehrere Konkurrenten durchsetzen. Gerade englische Vereine hätten den 25-fachen kosovarischen Nationalspieler (vier Tore) auf dem Zettel, der noch bis zum 30. Juni 2022 in Bremen unter Vertrag steht.

So seien Jürgen Klopp und der FC Liverpool, die Wolverhampton Wanderers, West Ham United und Aston Villa am flinken Flügelflitzer dran.

Allerdings ist es nach der Coronavirus-Krise unwahrscheinlich, dass Transfers in denselben Größenordnungen wie zuvor getätigt werden können. Und Rashica hat eine Ausstiegsklausel fürs Ausland in Höhe von 38 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen, heißt es. 

Bei Wechseln im Inland könnte allerdings frei verhandelt werden, was wiederum gut für den BVB ist. 

Dabei könnte Dortmund zusätzlich zugutekommen, dass Werder Transfergewinne erzielen muss. Schließlich droht Bremen der Abstieg, was einen großen Einnahmeverlust zur Folge hätte. 

SV Werder Bremen ist auf Transfergewinne angewiesen - für den BVB die Chance auf ein Schnäppchen!

Milot Rashica konnte 2020 nicht an die Form aus dem Vorjahr anknüpfen.
Milot Rashica konnte 2020 nicht an die Form aus dem Vorjahr anknüpfen.

Schafft man hingegen den Klassenerhalt, hat man sich bei ausgeliehenen Spieler wie Ömer Toprak (BVB) und Leonardo Bittencourt (TSG 1899 Hoffenheim) in diesem Sommer zum Kauf verpflichtet.

Ein Jahr später könnte dies auch bei Davie Selke (Hertha BSC) der Fall sein. Deshalb sind die Grün-Weißen offensichtlich auf den Verkauf des Torjägers angewiesen.

Auch, wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass Werder die erhofften 38 Millionen Euro Ablöse für Rashica bekommt.

Andere Informationen hat hingegen "Sport1". Dem Artikel zufolge soll das Interesse der Borussia hingegen "erkaltet" sein, da nicht alle im Umfeld "zu 100 Prozent vom Spieler überzeugt seien."

Ex-Bundesliga-Profi Altin Lala, mittlerweile Berater von Rashica sagte gegenüber dem Online-Portal: "Wir standen vor der Corona-Krise in Kontakt mit einigen Clubs – auch aus der Bundesliga. Zurzeit steht aber alles still."

Doch es ist schon länger bekannt, dass Rashica sein jetziges Team in diesem Sommer verlassen möchte, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen. 

Milot Rashica feierte 2019 seinen endgültigen Bundesliga-Durchbruch

Milot Rashica (Zweiter von rechts) wird von gleich drei Dortmundern bearbeitet: Emre Can grätscht in ihn rein, Axel Witsel (r.) und Dan-Axel Zagadou (l.) sind bereit, einzugreifen.
Milot Rashica (Zweiter von rechts) wird von gleich drei Dortmundern bearbeitet: Emre Can grätscht in ihn rein, Axel Witsel (r.) und Dan-Axel Zagadou (l.) sind bereit, einzugreifen.  © Peter Steffen/dpa

Vor einigen Wochen sagte er dem Sportinformationsdienst SID: "Irgendwann möchte ich mich regelmäßig mit den besten Spielern der Welt messen und Jahr für Jahr Champions League spielen. Ich arbeite sehr hart dafür und weiß, dass ich das schaffen kann."

Doch in der Rückrunde kam er nicht mehr an seine grandiose Form aus dem Vorjahr heran. Lediglich ein Tor und zwei Vorlagen konnte er 2020 in neun Spielen beisteuern. Seine Treffer fehlen dem SVW an allen Ecken und Enden!

Dabei lief es im vergangenen Jahr richtig gut für Stürmer. Nachdem Bremen ihn Ende Januar 2018 für sieben Millionen Euro Ablöse vom niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim geholt hatte, brauchte der damals 21-Jährige knapp zwölf Monate, um sich an das höhere Niveau zu gewöhnen. 

2018 kam er auf lediglich zwei Tore und eine Vorlage in 21 Einsätzen für Werder. Nach dem Jahreswechsel zeigte Rashica jedoch, was in ihm steckt: 20 Tore und acht Vorlagen in 34 Spielen sind eine überragende Quote! 

Wenn er diese Form wieder erreichen kann, wäre er für nahezu jede Mannschaft der Welt ein Gewinn. 

Auch für Dortmund. Denn neben seiner Torgefährlichkeit setzt er auch seine Mitspieler in Szene, reißt durch seine Schnelligkeit und Dribbelstärke Räume für seine Teamkollegen und ist offensiv zudem auf jeder Position einsetzbar. Deshalb wäre ein Transfer zum BVB wohl trotz seiner Form-Delle für alle Seiten ein Gewinn.

Titelfoto: Peter Steffen/dpa

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