BVB-Wunschkandidat mit klarem Statement: Rolle rückwärts im Meunier-Poker?

Dortmund - Es fehlte eigentlich nur noch die Unterschrift, nun sieht es plötzlich wieder ganz anders aus. Thomas Meunier von Paris Saint-Germain hat sich zu einem möglichen Wechsel zu Borussia Dortmund geäußert - und nimmt den BVB-Fans etwas die Hoffnung. 

Bald auch außerhalb der belgischen Nationalmannschaft Teamkollegen? Thomas Meunier (28) und Axel Witsel (31).
Bald auch außerhalb der belgischen Nationalmannschaft Teamkollegen? Thomas Meunier (28) und Axel Witsel (31).  © Virginie Lefour/BELGA/dpa

"Ich verstehe nicht alles von dem, was über mich in den sozialen Netzwerken in Bezug auf Dortmund kursiert", so der 28-Jährige gegenüber RTBF und führt weiter aus: "Ich habe so viele Artikel gesehen, die mich mit Tottenham oder Inter in Verbindung bringen."

Mit dem ganzen Trubel und den Gerüchten um seine Person räumte der Belgier im Anschluss aber mal so richtig auf. "Ich verstehe diesen Wahnsinn nicht. Mein Hauptziel ist immer noch, in Paris zu bleiben."

Klare Kante von Meunier. Zerschlägt sich nun also der (scheinbar) sicher geglaubte Wechsel nach Dortmund? 

BVB-Boss Watzke will aktuell nichts von Transfers wissen

Hans-Joachim Watzke (60) blickt auf einen schweren Transfer-Sommer.
Hans-Joachim Watzke (60) blickt auf einen schweren Transfer-Sommer.  © Roland Weihrauch/dpa

Auch bei Borussia Dortmund weiß man, dass aktuell, so BVB-Boss Aki Watzke zuletzt, "nicht der richtige Zeitpunkt, um über Ablösesummen und Transfers zu sprechen" ist. 

Im Zuge der Corona-Krise verständlich.

Und auch wenn ein Wechsel lange Zeit als wahrscheinlich galt, sieht es nun so aus, als würde Meunier der Stadt der Liebe nur ungern den Rücken zukehren wollen. 

Oder pokert Meunier inmitten der Corona-Pause gerade mächtig um einen dicken Vertrag? 

Wer Thomas Meunier verpflichtet, hat "alles zu gewinnen"

Bleibt Thomas Meunier doch in Paris?
Bleibt Thomas Meunier doch in Paris?  © Peter Byrne/PA Wire/dpa

Fakt ist, der 40-malige belgische Nationalspieler weiß um seinen Marktwert, legte noch einmal selbstbewusst nach: "Ein ablösefreier Nationalspieler, der für das Team spielt, das in der FIFA-Weltrangliste auf Platz eins steht, und 28 Jahre alt ist, kann keine schlechte Verpflichtung sein", so Meunier.

Beinahe "zlatanesk" fügte er noch an: "Selbst wenn ich Wundbrand bekomme und mir ein Bein abschneiden muss. Die Klubs haben nicht viel an Investitionen zu verlieren, und ich denke, sie wissen das. Sie haben alles zu gewinnen."

Unrecht hat der Außenverteidiger, der in dieser Spielzeit unter Trainer Thomas Tuchel insgesamt 27 Pflichtspiele bestritt, wahrlich nicht.

Es bleibt spannend zu sehen, ob Meunier nun tatsächlich in Paris verlängert, oder sein Weg doch, wie bislang erwartet, in die Bundesliga führt.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa ; Peter Byrne/PA Wire/dpa

Mehr zum Thema Borussia Dortmund:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0