Ex-BVB-Star Hakimi: Deshalb kehrte er nicht zu Real Madrid zurück

Dortmund - Diese Erklärung kommt überraschend! Achraf Hakimi (21) kehrte aus einem ganz bestimmten Grund nicht von Borussia Dortmund zu seinem Stammverein Real Madrid zurück, sondern wechselte für 40 Millionen Euro Ablöse zu Inter Mailand.

Achraf Hakimi (21) wechselte wegen Zinedine Zidane von Real Madrid zu Inter Mailand.
Achraf Hakimi (21) wechselte wegen Zinedine Zidane von Real Madrid zu Inter Mailand.  © Bernd Thissen/dpa

Hakimis Berater Alejandro Camano sagte dem marokkanischen Sportmagazin "Almountakhab": "Zidane ist der Grund, warum er bei Inter unterschrieben hat".

Er fügte noch hinzu: "Jetzt muss er erklären, warum Achraf gegangen ist." Ausgerechnet "Zizou" schuld an Hakimis Abgang? Nicht nur, das gab auch Camano zu. Denn bei Real hätte sein Schützling mit Dani Carvajal einen sehr starken Konkurrenten gehabt. Es wäre also nicht sicher gewesen, dass sich der marokkanische Nationalspieler bei den "Königlichen" auf Dauer durchgesetzt hätte.

Deshalb wäre für Camano eine Rückkehr "nicht ideal" gewesen. Stattdessen ist er davon überzeugt, dass Inter die richtige Entscheidung für Hakimi ist: "Ich glaube, Achraf hat durch diesen Schritt eine glänzende Zukunft vor sich."

Daran hat ein anderer Coach entscheidenden Anteil. Mailands Trainer Antonio Conte, der mit Hakimi" immer in Kontakt"war.

"Er sprach mit Achraf über das Projekt des Vereins und wenn ein Trainer darauf besteht, dich in seinem Team zu haben, bedeutet das, dass Du ein wichtiger Teil in diesem Projekt bist", so Camano.

Achraf Hakimi war bei Borussia Dortmund einer der Leistungsträger

Achraf Hakimis Flügelläufe werden der Bundesliga fehlen. Er kann seine Qualitäten nun in der Serie A zeigen.
Achraf Hakimis Flügelläufe werden der Bundesliga fehlen. Er kann seine Qualitäten nun in der Serie A zeigen.  © Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

Hakimi hatte sich in seinen zwei Jahren beim BVB hervorragend entwickelt. Er wusste seine Schnelligkeit, Vielseitigkeit und Torgefährlichkeit am Ende deutlich klüger und effizienter einzusetzen, als noch zu Beginn. Vor allem rief der in Madrid geborene Außenbahnspieler seine Leistungen immer konstanter ab und war deshalb einer der Leistungsträger der Schwarz-Gelben in der abgelaufenen Saison.

In der absolvierte er für Dortmund satte 45 Spiele, erzielte dabei neun Tore und gab zehn direkte Vorlagen. Dabei kam er häufig auch als Außenverteidiger zum Einsatz, weshalb diese starke Quote noch beachtlicher ist.

Die Verantwortlichen der Borussia wollten ihn gerne behalten, doch Hakimi entschied sich für eine neue Liga und Herausforderung in einem anderen Land. Dort ist Inter nämlich ein schlafender Riese. Die Champions-League-Qualifikation für die kommende Saison ist trotz einer überraschenden 1:2-Heimpleite gegen den FC Bologna so gut wie sicher (16 Punkte Vorsprung auf die AS Rom bei noch acht ausstehenden Spielen).

Mit Hakimi, Romelu Lukaku, Lautaro Martinez und Christian Eriksen verfügen die Mailänder über herausragende Akteure. Und wer weiß, ob in diesem Sommer nicht noch jemand mit Rang und Namen zu Inter wechselt und die Mannschaft weiter verstärkt.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

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