FC Augsburg will sich offenbar BVB-Erfolgstrainer schnappen!

Augsburg - Man befindet sich anscheinend auf der Zielgeraden! Der FC Augsburg steht Medienberichten zufolge vor der Verpflichtung von Trainer Enrico Maaßen (38). Letzte Details für die Nachfolge von Markus Weinzierl (47) seien aber noch zu klären, berichtete der TV-Sender Sky am Sonntag.

BVB-II-Coach Enrico Maaßen (38) geht an der Seitenlinie emotional mit.
BVB-II-Coach Enrico Maaßen (38) geht an der Seitenlinie emotional mit.  © Picture Point/Roger Petzsche

Auch die "Bild" nannte den Übungsleiter von Borussia Dortmund II als Favoriten für den freien Job. Die Fuggerstädter kommentierten den Bericht auf Anfrage nicht.

Der in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern geborene Maaßen betreut seit Sommer 2020 die U23 des BVB und schaffte mit den Talenten den Aufstieg von der Regionalliga West in die 3. Liga.

In der gerade beendeten Saison landete das Team dort auf dem neunten Platz und hatte nichts mit dem Abstieg zu tun. Zuvor arbeitete Maaßen schon als Coach beim SV Drochtersen/Assel und dem SV Rödinghausen.

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Der FCA ist auf der Suche, weil Weinzierl nach dem letzten Bundesligaspiel am 14. Mai gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) im TV-Sender Sky seinen Abschied verkündet hatte.

Manager Stefan Reuter (55) informierte er zuvor nicht über seinen Schritt. Nach Weinzierls Darstellung hatte es bis zum Saisonfinale keine Gespräche über eine Verlängerung seines Vertrags gegeben. Dieser war nur noch bis Ende Juni gültig. Eine Erneuerung der Vereinbarung galt eigentlich als Formsache. "Viele Gründe" hätten am Ende den Ausschlag gegeben, sich zu verabschieden, sagte Weinzierl.

Im April 2021 war Weinzierl als Hoffnungsträger zum FCA zurückgekommen. Er löste damals Heiko Herrlich (50) drei Spieltage vor Saisonende ab. Der FC Augsburg war Tabellen-13. - und war es auch nach dem letzten Spieltag. Das Ziel Klassenerhalt wurde also wie in dieser Saison erreicht. Die Fuggerstädter schlossen die Spielzeit als 14. ab, Reuter hatte aber mehr von der Mannschaft erwartet.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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