FC St. Pauli empfängt Titelverteidiger Borussia Dortmund: Alle Infos zum Pokalhit

Hamburg - Schafft der FC St. Pauli die Sensation? Der Zweitliga-Tabellenführer empfängt am Dienstagabend (20.45 Uhr) im DFB-Pokal-Achtelfinale Titelverteidiger Borussia Dortmund. TAG24 hat alle wichtigen Informationen für Euch zusammengefasst.

FCSP-Kapitän Philipp Ziereis (hinten) und Dortmunds Marco Reus trafen 2014 bereits aufeinander. Am Dienstag kreuzen sich ihre Wege erneut.
FCSP-Kapitän Philipp Ziereis (hinten) und Dortmunds Marco Reus trafen 2014 bereits aufeinander. Am Dienstag kreuzen sich ihre Wege erneut.  © Christian Charisius/dpa

Die voraussichtlichen Aufstellungen

St. Pauli: Smarsch - Zander, Ziereis, Medic, Paqarada - Smith - Irvine, Hartel - Daschner - Matanovic, Burgstaller

BVB: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro - Dahoud - Brandt, Bellingham - Reus, Malen - Haaland

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Die Bilanz

Die spricht eindeutig gegen den Zweitliga-Tabellenführer. Von 21 Begegnungen konnte St. Pauli nur zwei gewinnen, vier Partien endeten remis. Bedeutet im Umkehrschluss: 15 Duelle gewannen die Schwarz-Gelben!

Im DFB-Pokal trafen beide Mannschaften einmal aufeinander. Der BVB siegte mit 3:0 (2:0) am Millerntor.

Das letzte Duell

Der 3:0-Sieg des BVB im Pokal-Achtelfinale der Saison 2014/15 war gleichzeitig auf das letzte Duell zwischen beiden Teams.

Am 28. Oktober 2014 trafen für die Borussia Ciro Immobile, Marco Reus und Shinji Kagawa.

BVB-Trainer Marco Rose glaubt an ein Wiedersehen mit St. Pauli in der kommenden Saison in der ersten Liga

FCSP-Trainer Timo Schultz (44, rechts) und BVB-Coach Marco Rose (45) stehen sich das erste Mal an der Seitenlinie gegenüber.
FCSP-Trainer Timo Schultz (44, rechts) und BVB-Coach Marco Rose (45) stehen sich das erste Mal an der Seitenlinie gegenüber.  © Fotomontage: Thomas Frey/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die Form

Der FC St. Pauli konnte nach einem erfolgreichen Testspiel-Sieg in der Winterpause am vergangenen Samstag gegen den Vorletzten Erzgebirge Aue mit einem Last-Minute-Remis immerhin einen Zähler mitnehmen.

Der BVB ist da bereits einen Schritt weiter. Beide Pflichtspiele im Jahr 2022 wurden gewonnen.

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Erst wurde Eintracht Frankfurt nach einer furiosen Aufholjagd mit 3:2 besiegt, am Freitag der SC Freiburg mit 5:1 nach Hause geschickt.

Das sagen die Trainer

FCSP-Coach Timo Schultz (44) über den BVB: "Ein richtig attraktiver Gegner und aktuell eine der beiden besten Mannschaften Deutschlands. Sie haben einen fantastischen Kader mit fast nur Nationalspielern. Weltmeister und absolute Superstars kreuzen hier am Millerntor nicht so häufig auf. Das Spiel wird trotzdem mit Elf-gegen-Elf angepfiffen und dauert 90 oder vielleicht sogar 120 Minuten. Wir rechnen uns schon ein bisschen was aus, auch wenn wir nicht unbedingt der Favorit sind."

BVB-Trainer Marco Rose (45) über St. Pauli: "St. Pauli steht zu Recht dort oben und ich glaube auch, dass wenig dagegen spricht, dass wir sie in der nächsten Saison in der Bundesliga wieder sehen. Morgen brauchen wir eine sehr gute Leistung, müssen aufmerksam und wach sein. Das Milerntor hat einen ganz speziellen Charme. Ein volles Haus wäre das i-Tüpfelchen auf dieser Partie gewesen. Das ist schade, aber ich freue mich, mal wieder in Hamburg zu sein und dieses Stadion zu sehen.“

Knipst Erling Haaland auch gegen den FC St. Pauli?

BVB-Angreifer Erling Haaland (21) wird den FC St. Pauli vor eine große Herausforderung stellen.
BVB-Angreifer Erling Haaland (21) wird den FC St. Pauli vor eine große Herausforderung stellen.  © Bernd Thissen/dpa

Diese Spieler fehlen

St. Pauli: Afeez Aremu (22, Trainingsrückstand), Christopher Avevor (29, Aufbautraining), Daniel-Kofi Kyereh (25, Afrika-Cup), Jannes Wieckhoff (21, Knie-OP)

BVB: Roman Bürki (31, nicht berücksichtigt), Emre Can (28, Muskelverletzung im Adduktorenbereich), Mateu Morey (21, Knieverletzung), Marcel Schmelzer (33, Aufbautraining)

Player-to-watch

Im Dienstagabend werden, wie bei fast jedem BVB-Spiel, die Augen auf Erling Haaland (21) gerichtet sein. Der Norweger ist DER Stürmer der Zukunft und wird bei allen europäischen Top-Klubs gehandelt.

In der Bundesliga mit 15 Toren in 13 Spielen, darunter zuletzt ein Doppelpack gegen Freiburg, drei Treffern im DFB-Pokal in der ersten Runde bei Wehen Wiesbaden sowie drei Buden in drei Champions-League-Partien sprechen für sich.

So viele Zuschauer dürfen ins Stadion

Für den Pokalhit am Dienstagabend im Millerntor sind 2000 Zuschauer zugelassen. Gästefans dürfen nicht ins Stadion.

Titelfoto: Fotomontage: Thomas Frey/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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