Großes Interesse trotz verpatzter WM: Sechs Spitzenklubs wollen BVB-Star!

Dortmund - Bei der WM 2022 in Katar mussten sich Thomas Meunier (31) und die zerrüttete belgische Nationalmannschaft bereits nach der Gruppenphase verabschieden. Der Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund scheint dennoch großes Interesse zu wecken.

Thomas Meunier (31) wechselte im Sommer 2020 vom FC Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund.
Thomas Meunier (31) wechselte im Sommer 2020 vom FC Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund.  © RONNY HARTMANN / AFP

Laut einem Bericht der spanischen Mundo Deportivo bemüht sich nicht nur der FC Barcelona um den BVB-Star, darüber hinaus sollen dem Abwehrmann auch Angebote aus Italien und England vorliegen.

Die katalanische Sportzeitung nennt dabei gleich drei große Namen: Juventus Turin, AC Mailand und Manchester United. Außerdem signalisierten demnach auch noch zwei Klubs aus der englischen Hauptstadt London ihre Kauflust.

Der 31-jährige Außenverteidiger soll Barca angeblich bereits als neuen Arbeitgeber favorisieren. Gerade dort sitzt das Geld aber nicht gerade locker, auch wenn sich die Ablöse für Meunier unabhängig von einem Wechsel im Winter oder Sommer in einem überschaubaren Rahmen bewegen dürfte.

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Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2024. Unter Edin Terzic (40) gehörte der vielseitig einsetzbare Defensivspezialist zu Beginn der Saison eigentlich zum Stammpersonal, allerdings verpasste er den Endspurt vor der WM-Pause aufgrund eines Jochbeinbruchs und kommt dadurch erst auf acht Bundesliga-Einsätze.

Schon vor der laufenden Spielzeit soll der 62-fache Nationalkicker der "Roten Teufel" den Verantwortlichen der Schwarz-Gelben seinen Abgangs-Wunsch in aller Deutlichkeit mitgeteilt haben.

Ein Abgang von Thomas Meunier würde bei Borussia Dortmund eine Baustelle aufmachen

Trotz einer durchwachsenen WM mit Belgien weckt Thomas Meunier (31, r.) offenbar Begehrlichkeiten.
Trotz einer durchwachsenen WM mit Belgien weckt Thomas Meunier (31, r.) offenbar Begehrlichkeiten.  © JACK GUEZ / AFP

Aus einem Wechsel im August wurde schließlich nichts. Meuniers präferierte Destination Barcelona schnappte sich stattdessen Hector Bellerin (27) vom FC Arsenal.

Der Spanier stand jedoch erst in drei LaLiga-Partien auf dem Rasen und könnte seinen Platz schon bald wieder freiräumen. Die AS Rom wird als möglicher Abnehmer gehandelt.

Dann bräuchte aber auch der BVB einen passenden Ersatz. Mit Marius Wolf (27), dem langzeitverletzten Mateu Morey (22) sowie Felix Passlack (24) stehen zwar drei weitere Rechtsverteidiger im Kader, allerdings hat davon bislang keiner die nötige Qualität nachgewiesen, um die potenzielle Lücke dauerhaft zu füllen.

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Zuletzt schob Terzic sogar lieber Niklas Süle (27) auf die ungewohnte Position. Dem DFB-Akteur ist die Rolle besonders in Sachen Spritzigkeit und Offensivdrang aber nicht unbedingt auf den Leib geschneidert.

Titelfoto: RONNY HARTMANN / AFP

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