Hammer: Italienischer Europameister empfiehlt BVB-Abwehrass als seinen Nachfolger

Dortmund - Was für ein Lob! Juventus Turins Innenverteidiger Giorgio Chiellini (37) spricht in den höchsten Tönen von BVB-Innenverteidiger Manuel Akanji (26) und bietet seine Stelle an.

Warme Worte für Manuel Akanji (26, r.), hier bei der Schweizer Nationalmannschaft. Wird er Dortmund bald verlassen?
Warme Worte für Manuel Akanji (26, r.), hier bei der Schweizer Nationalmannschaft. Wird er Dortmund bald verlassen?  © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Das Verteidiger-Urgestein der Alten Dame fand vor dem Spiel seiner Italiener gegen die Schweiz am Sonntag sehr lobende Worte für den Abwehrmann von Borussia Dortmund.

"Ich war schon immer von Akanji fasziniert, da er immer noch mehr geben kann und meiner Meinung nach nähert er sich dem richtigen Alter, um wirklich seinen Höhepunkt zu erreichen. Aber er braucht noch den letzten Schritt", so der italienische Kapitän.

Doch der 37-Jährige outete sich nicht nur als Akanji-Fan, sondern warf auch einen Blick in die Zukunft.

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"Wenn ich in den Ruhestand gehe, wird bald eine Stelle frei. Es wird also Platz geben."

Der 1,87 Meter große Defensivspieler lief bislang 113 Mal für sein Heimatland auf, dazu kommen sagenhafte 536 Partien für den Spitzenklub Juventus Turin.

Im Sommer wurde der Kapitän mit der Squadra Azzurra Europameister. In Italien genießt der Routinier seit Jahren jetzt Kultstatus. Bei der "Alten Dame" verlängerte Chiellini erst kürzlich bis 2023. Bis sein Nachfolger benötigt wird, ist also noch etwas Zeit. Der Vertrag des Schweizer Nationalspielers bei Borussia Dortmund läuft zufälligerweise ebenso bis 2023.

Hatte im Sommer Grund zum Jubeln: Chiellini (37) wurde Europameister und macht sich nun Gedanken über seine Nachfolge.
Hatte im Sommer Grund zum Jubeln: Chiellini (37) wurde Europameister und macht sich nun Gedanken über seine Nachfolge.  © Christian Charisius/dpa

Das Spiel zwischen der Schweiz und Italien endete 0:0 und stand somit ganz im Zeichen der beiden Verteidiger, die ihren Teams eine weiße Weste bewahrten.

Titelfoto: Montage: Lindsey Parnaby/dpa

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