BVB-Hammer um Pokal-Held Terzic: Watzke spricht von heimlicher Verlängerung! Verbleib bereits klar?

Dortmund - Der BVB bebt! Die komplett verkorkst geglaubte Saison von Borussia Dortmund scheint zum Ende hin immer versöhnlicher und - seit dem Donnerstagabend - auch goldener zu werden. Einer, mit dem der Erfolg ganz eng verbunden ist, ist BVB-Coach Edin Terzic (38). Und dessen Zukunft scheint schon konkreter, als viele glauben mögen!

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) ist voll des Lobes für seinen Titeltrainer.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) ist voll des Lobes für seinen Titeltrainer.  © Thomas Boecker/Dfb/DFB/dpa

"Er hat vor ein paar Wochen seinen Vertrag langfristig verlängert, mit der klaren Erkenntnis, wie es weitergeht", platzte es aus BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) nach dem 4:1-Pokalsieg seiner Dortmunder am ARD-Mikro freudestrahlend heraus.

Also schon längst alles klar mit Terzic?

"Er ist ein Dortmunder Junge, der spürt den Verein, der atmet den Verein", so Watzke weiter.

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Der verlängerte Vertrag mit dem Coach scheint nur eine logische Konsequenz aus dem zu sein, was sich in den letzten Wochen bei der Borussia auf dem Feld widerzuspiegeln scheint.

Deutlich gefestigter, deutlich stabiler, deutlich erfolgreicher. Egal ob gegen vermeintlich große, oder vermeintlich kleine Gegner.

Sinnbildlich dürfte dabei auch die Formkurve von Kapitän Marco Reus (31) sein.

Quo vadis, Edin? Terzic vom Notnagel zum Luxusproblem - Coach hat laut Boss "den Schlüssel in der Hand"

Schwarz-Gelb im Goldregen. Borussia Dortmund tütete am Donnerstagabend den fünften DFB-Pokalsieg der Vereinsgeschichte ein.
Schwarz-Gelb im Goldregen. Borussia Dortmund tütete am Donnerstagabend den fünften DFB-Pokalsieg der Vereinsgeschichte ein.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Dieser war zu Beginn von Terzics Amtsantritt als Chefcoach meist der erste Wechselkandidat, oft unglücklich und unauffällig.

Die Leistungen der Schwarz-Gelben waren gleichermaßen schwankend und zwischenzeitlich war man weiter von den Champions-League-Plätzen entfernt als RB Leipzig bei der 1:4-Schlappe vom Pokalsieg.

Inzwischen trifft der 31-Jährige wieder genauso regelmäßig, wie er Tore auflegt und über die volle Distanz geht, in der Liga sprintete man förmlich an der Konkurrenz vorbei auf Rang vier.

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Ähnlich wie in München mit Thomas Müller (31), könnte man sagen: Geht's Reus gut, geht's dem BVB gut.

Und der Godfather dieser Entwicklung ist der einstige "Notnagel" auf der Trainerbank. Der, dem man das Vertrauen schenkte - zumindest bis die vermeintlich große Lösung Marco Rose (44) im Sommer übernimmt.

Durch den Erfolg machte sich der 38-Jährige für andere Vereine mehr als interessant. Eine Aussage Watzkes ließ jedoch aufhorchen. Es scheint eine Art Gentlemen's Agreement zu geben, oder gar Klauseln im verlängerten Kontrakt.

Der Trainer habe "den Schlüssel in der Hand", so der Geschäftsführer vielsagend. Sollte "der Edin was anderes machen, dann reden wir mit ihm".

"Aki" Watzke glaubt, Edin Terzic würde "am allerliebsten beim BVB bleiben"

Edin Terzic (38) machte mit der Borussia den ersten DFB-Pokal-Triumph seit 2017 klar.
Edin Terzic (38) machte mit der Borussia den ersten DFB-Pokal-Triumph seit 2017 klar.  © Martin Rose/POOL Getty/AP/dpa

Sprich: Terzic hat durchaus die Möglichkeit, den Klub bei einem entsprechenden Angebot zu verlassen. Zwar glaube Watzke, dass er "am allerliebsten beim BVB bleiben möchte", jedoch scheint dies noch nicht in Stein gemeißelt.

Der gebürtige Mendener wird bei zahlreichen Klubs gehandelt. Beispielsweise dem VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt oder auch dem SV Werder Bremen.

Die Lobeshymnen von seinem Boss rissen am Abend des Triumphes indes nicht ab. "Er hat die Mannschaft im Dezember übernommen, die war halb tot. Und er hat sie zum Leben erweckt, das ist eine Riesenleistung von ihm auf seiner ersten Trainerstation."

Und Terzic? Der äußerte sich auch. Fast schon wie ein kleiner Junge freute er sich über den Erfolg, den er zu einem großen Teil mitträgt. Auf seine Zukunft angesprochen blieb er recht nüchtern. "Wir als Trainerteam, alle die mitgearbeitet haben, dass wir wieder in die Spur kommen, haben uns das verdient, diesen Abend zu genießen", so der Pokalheld.

"Ich bitte euch: Das ist ein Tagesgeschäft, wir bekommen ständig auf die Fresse, wenn es nicht läuft, jetzt gönnt uns doch einfach den Abend, um das zu genießen."

Titelfoto: Thomas Boecker/Dfb/DFB/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa, Martin Rose/POOL Getty/AP/dpa

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