Kampfansage von Barca-Präsident: BVB-Star Haaland könnte trotz Schulden kommen!

Barcelona - Ein wahnwitziger Schuldenberg, die sportliche Krise - für Joan Laporta (59) alles nur unbedeutende Nebengeräusche. Der Präsident des angeschlagenen FC Barcelona tönte von großen Transfers und hat die Verpflichtung von Torjäger Erling Haaland (21) nicht ausgeschlossen.

Zieht es Erling Haaland (21) bald nach Spanien? Der FC Barcelona brachte sich als zukünftiger Arbeitgeber des Goalgetters ins Gespräch.
Zieht es Erling Haaland (21) bald nach Spanien? Der FC Barcelona brachte sich als zukünftiger Arbeitgeber des Goalgetters ins Gespräch.  © Bernd Thissen/dpa

"Alles ist möglich", sagte der Vereinschef am Montag in Barcelona. Bei der Präsentation des von Manchester City geholten Stürmers Ferrán Torres (21) betonte er vor Journalisten: "Alle großen Spieler erwägen die Möglichkeit, zu Barça zu wechseln."

Der Klubboss hatte sich spanischen Medienberichten zufolge bereits Mitte Dezember mit dem Agenten Mino Raiola (54) getroffen, um über einen Wechsel des 21-jährigen Superstars von Borussia Dortmund zu verhandeln.

Ungeachtet horrender Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro hatte Barça vor einigen Tagen bereits den Torres-Deal perfekt gemacht.

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Für den Nationalstürmer (21) werden die Katalanen 55 Millionen Euro - zuzüglich erfolgsabhängiger Boni von bis zu zehn Millionen Euro - nach England überweisen.

"Wir sind wieder auf dem Markt, und wir sind immer noch eine Referenz", sagte der seit März vergangenen Jahres amtierende Laporta. Die Verpflichtung von Torres sei ein Beweis dafür.

"Der Wiederaufschwung ist eine Realität", beteuerte der Rechtsanwalt und Politiker.

Barça-Präsident Joan Laporta (59) will mit seinen "Blaugrana" wieder an die Spitze und hat dafür auch Star-Knipser Erling Haaland (21) ins Visier genommen.
Barça-Präsident Joan Laporta (59) will mit seinen "Blaugrana" wieder an die Spitze und hat dafür auch Star-Knipser Erling Haaland (21) ins Visier genommen.  © Joan Monfort/AP/dpa

Die Katalanen bemühen sich derweil um den Verkauf mehrerer Profis wie Luuk de Jong (31), Philippe Coutinho (29), Ousmane Dembélé (24) oder Samuel Umtiti (28), um die Ligaregeln für die Gesamtsumme der Spielergehälter einhalten zu können.

Titelfoto: Bildmontage: Joan Monfort/AP/dpa, Bernd Thissen/dpa

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