Kantersieg mit Haaland-Doppelpack! BVB zerstört Freiburg in Spitzenspiel

Dortmund - Machtdemonstration von Borussia Dortmund! Die Hausherren setzten sich im Top-Duell gegen den SC Freiburg klar und deutlich mit 5:1 (3:0) durch.

Flanke, Kopfball, Tor: Thomas Meunier (2.v.l.) und Julian Brandt (2.v.r.) freuen sich über ihre Zusammenarbeit beim 1:0.
Flanke, Kopfball, Tor: Thomas Meunier (2.v.l.) und Julian Brandt (2.v.r.) freuen sich über ihre Zusammenarbeit beim 1:0.  © David Inderlied/dpa

Die schwarz-gelben Tore vor 750 Zuschauern im Signal Iduna Park erzielten Thomas Meunier (14. Minute/ 29.), Erling Haaland (45.+1/ 75.) und Mahmoud Dahoud (86.). Für die Gäste traf Ermedin Demirovic (61.).

BVB-Coach Marco Rose vertraute auf dieselbe Mannschaft wie beim späten 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt, allerdings saß Manuel Akanji nach überstandener Knie-OP wieder auf der Bank.

Christian Streich musste nach dem 2:2-Unentschieden der Breisgauer gegen Arminia Bielefeld hingegen krankheitsbedingt einmal tauschen: Für Keven Schlotterbeck (Magen-Darm-Grippe) startete Manuel Gulde in der Innenverteidigung.

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Das Spitzenspiel begann intensiv. Die Gäste präsentierten sich gewohnt kompakt und giftig in den Zweikämpfen, während die Borussia den Ball kontrollierte. Eine Standardsituation warf den Freiburger Plan jedoch früh über den Haufen.

Julian Brandt brachte die Ecke von der linken Seite scharf in den Sechzehner, Meunier lief entschlossen ein, setzte sich im Luftduell gegen Lucas Höler durch und köpfte die Kugel aus rund fünf Metern über Keeper Benjamin Uphoff zur 1:0-Führung für die Hausherren in die Maschen (14.).

Startelf von Borussia Dortmund für das Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg

Anfangsformation vom SC Freiburg bei Borussia Dortmund

Thomas Meunier springt zum Doppelpack, Erling Haaland baut die Führung aus

Strahlte große Gefahr in der Luft aus: Thomas Meunier (l.) sprang höher als Nicolas Höfler und erzielte das 2:0.
Strahlte große Gefahr in der Luft aus: Thomas Meunier (l.) sprang höher als Nicolas Höfler und erzielte das 2:0.  © David Inderlied/dpa

Beflügelt vom ersten Treffer rissen die Gastgeber das Match in der Folge an sich und schnürten den SC in der eigenen Hälfte ein. Nach einer knappen halben Stunde und einer weiteren Ecke wurde das bereits belohnt.

Wieder war es Brandt, der den Ball diesmal von der rechten Seite in den Strafraum flankte. Dort wartete erneut der Kopf von Meunier und platzierte das Leder aus rund zehn Metern unhaltbar für Uphoff neben den linken Pfosten. Die hochverdiente 2:0-Führung für den BVB (29.)!

Die Streich-Elf fand nach dem Rückstand nicht zurück ins Match und war bereits im ersten Durchgang um Schadensbegrenzung bemüht, doch auch das klappte nicht. Mit dem Halbzeitpfiff setzte Haaland noch einen drauf und traf zum 3:0.

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Mahmoud Dahoud eroberte das Spielgerät im Mittelfeld und fand Jude Bellingham. Der Youngster erhöhte das Tempo und nahm den norwegischen Knipser in halbrechter Position mit, der sich im Strafraum durchtankte und die Kugel aus rund acht Metern mit dem linken Fuß ins lange Eck schlenzte (45.+1).

Danach erlöste Schiedsrichter Florian Badstübner die Gäste und schickte beide Teams zum Pausentee.

Nicht zu stoppen: Erling Haaland (l.) vor seiner Bude zum 3:0 gegen SCF-Sechser Nicolas Höfler.
Nicht zu stoppen: Erling Haaland (l.) vor seiner Bude zum 3:0 gegen SCF-Sechser Nicolas Höfler.  © David Inderlied/dpa

Ermedin Demirovic verkürzt für SC Freiburg, Erling Haaland und Mahmoud Dahoud erhöhen für den BVB

Freiburg-Stürmer Ermedin Demirovic (l.) ließ Keeper Gregor Kobel (r.) aus kurzer Distanz keine Chance.
Freiburg-Stürmer Ermedin Demirovic (l.) ließ Keeper Gregor Kobel (r.) aus kurzer Distanz keine Chance.  © David Inderlied/dpa

Offenbar wurde SCF-Trainer Streich in der Kabine laut, denn die Breisgauer starteten wesentlich engagierter in die zweite Hälfte und gaben sich nicht auf, allerdings verpasste der eingewechselte Demirovic freistehend vor Gregor Kobel den frühen Anschluss (50.).

Zehn Minuten später machte der 23-jährige Angreifer es besser. Nach einem Abschluss von Roland Sallai, den der BVB-Schlussmann in die Mitte abprallen ließ, war Demirovic zur Stelle und schob aus sechs Metern locker zum 1:3 ein (61.).

Doch die Hoffnung lebte nur eine Viertelstunde, dann machte Haaland endgültig den Deckel drauf. Wieder eroberte Dahoud die Kugel in der Zentrale und setzte den "Brecher mit dem Babyface" links im Sechzehner ein. Der Goalgetter ließ sich nicht zweimal bitten und nagelte das Leder aus zwölf Metern flach vorbei an Uphoff zum 4:1 ins Netz (75.).

Weitere zehn Zeigerumdrehungen später durfte Dahoud dann auch selbst jubeln. Nach einem Pass von Nico Schulz hatte der Abräumer zu viel Platz und schlenzte das Spielgerät von der Sechzehnerkante sehenswert in die Maschen (86.). Am Ende blieb es beim überraschend deutlichen 5:1 für die Hausherren.

Der BVB reist am Dienstag (20.45 Uhr) nach Hamburg zum DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC St. Pauli. Auch die Freiburger sind noch in dem Wettbewerb vertreten und treffen am Mittwoch (20.45 Uhr) auf die TSG 1899 Hoffenheim.

Doppelpack nach Mini-Durststrecke: Erling Haaland (l.) freut sich über das Tor zum 4:1.
Doppelpack nach Mini-Durststrecke: Erling Haaland (l.) freut sich über das Tor zum 4:1.  © David Inderlied/dpa

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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