Nach Mesut Özil: Auch Ex-BVB-Abwehrkante Sokratis löst Vertrag beim FC Arsenal auf!

Dortmund - Sokratis Papastathopoulos (32) folgt auf Mesut Özil (32)! Der frühere Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat wie der deutsche Weltmeister von 2014 seinen Vertrag beim FC Arsenal London vorzeitig aufgelöst.

Sokratis (32, M.) wie man ihn aus der Bundesliga kennt: Im Zwei- bzw. Ringkampf mit Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar (37, r.).
Sokratis (32, M.) wie man ihn aus der Bundesliga kennt: Im Zwei- bzw. Ringkampf mit Schalke-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar (37, r.).  © Bernd Thissen / DPA

Das gaben die "Gunners" auf ihrer Website bekannt und erklärten in Form vom technischen Direktor Edu Gaspar (42): "Er war ein wichtiger Teil unserer Gruppe und ein durchweg vorbildlicher Profi. Die Verhandlungen zur Vertragsbeendigung waren kooperativ. Wir wünschen Papa und seiner Familie alles Gute für die Zukunft."

Der 90-fache griechische Nationalspieler wurde nach zweieinhalb Jahren in London, 69 Einsätzen, sechs Toren und zwei Vorlagen also mit warmen Worten verabschiedet.

Doch sportlich wertgeschätzt wurde er unter Coach Mikel Arteta (38) in dieser Saison ebenso wenig wie Özil. Weder er noch der spielstarke Techniker wurden für den Premier-League-Kader Arsenals gemeldet.

So kam die Abwehrkante lediglich zu zwei Einsätzen in der U23. Kein Wunder, dass eine so verlässliche Zweikampfmaschine damit nicht zufrieden war und sich nun auf die Suche nach einem neuen Klub begibt.

Doch im Gegensatz zu Özil, der zu Fenerbahce Istanbul wechseln wird, steht der neue Verein von Sokratis noch nicht fest. Laut des italienischen Transferexperten Gianluca Di Marzio (46) sind der CFC Genua, Real Betis Sevilla und Olympiakos Piräus am torgefährlichen Innenverteidiger dran.

Der FC Arsenal London verabschiedet Sokratis Papastathopoulos bei Twitter

Sokratis (32) hat seinen Vertrag beim FC Arsenal ein halbes Jahr vor Ablauf aufgelöst.
Sokratis (32) hat seinen Vertrag beim FC Arsenal ein halbes Jahr vor Ablauf aufgelöst.  © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Sokratis absolvierte für Borussia Dortmund in fünf Jahren 198 Spiele

Sokratis (32, r.) maß sich schon früh mit Weltklasse-Angreifer Kylian Mbappe (22), als der noch für die AS Monaco spielte.
Sokratis (32, r.) maß sich schon früh mit Weltklasse-Angreifer Kylian Mbappe (22), als der noch für die AS Monaco spielte.  © Bernd Thissen / DPA

Nach einer Rückkehr in die Bundesliga sieht es daher momentan eher nicht aus. Dabei hatte Sokratis hier die beste Zeit seiner Karriere.

Nachdem er von Genua im Sommer 2011 zum SV Werder Bremen (61 Einsätze, zwei Tore) wechselte, machte er sich schnell als zuverlässiger Abwehrmann einen Namen in Deutschland.

Wenig verwunderlich, dass sich der BVB seine Dienste zwei Jahre später knapp zehn Millionen Euro kosten ließ. Das sollte sich für alle Seiten lohnen.

Unter Trainer Jürgen Klopp (53) kam er regelmäßig zum Einsatz und profitierte dann vom Kreuzbandriss von Neven Subotic (32). So "sprengte" Sokratis das jahrelang so erfolgreiche Innenverteidiger-Duo um Mats Hummels (32) und eben Subotic (32).

Dennoch musste auch er um seine Einsatzzeiten kämpfen, schließlich war die Konkurrenz in Dortmund immer groß. Doch auch Klopps Nachfolger Thomas Tuchel (47), Peter Bosz (57) und Peter Stöger (54) setzten auf Sokratis, der in seinen fünf Jahren 198 Spiele für die Borussia bestritt (zehn Tore, zwei Vorlagen) und 2017 den DFB-Pokal mit den Schwarz-Gelben gewann.

Welcher Verein sich nun wohl seine Dienste sichern wird?

Titelfoto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

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