Ohne Adeyemi: Borussia Dortmund vor Härtetest beim SC Freiburg

Dortmund/Freiburg - Das wird kein leichtes Unterfangen! Borussia Dortmund eröffnet am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg den 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga Saison 22/23.

Karim Adeyemi (20, Mitte) musste am ersten Spieltag bereits in der 23. Spielminute verletzt vom Platz. Er steht heute Abend nicht im Kader des BVB.
Karim Adeyemi (20, Mitte) musste am ersten Spieltag bereits in der 23. Spielminute verletzt vom Platz. Er steht heute Abend nicht im Kader des BVB.  © Bernd Thissen/dpa

Es wird nach dem knappen 1:0-Heimsieg der nächste Charaktertest für die Mannschaft von Edin Terzic (39). Der muss aller Voraussicht nach bei diesem Spiel neben Niklas Süle (26) und Sebastien Haller (28) auch auf Karim Adeyemi (20) verzichten. Das berichtet der "Kicker".

Der DFB-Nationalspieler musste beim Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen am ersten Spieltag angeschlagen ausgewechselt werden. BVB-Trainer Terzic erwartet ein ähnlich enges Spiel wie am ersten Spieltag.

"Die Freiburger sind ähnlich aggressiv wie Leverkusen. Sie werden ähnlich häufig kontern, wenn sie den Ball erobern und davor müssen wir uns beschützen", sagte der 39-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

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In der Offensive könnte Terzic ein Ass aus dem Ärmel schütteln. Neuzugang Antony Modeste (34), unter der Woche vom 1. FC Köln als Ersatz für den an Krebs erkrankten Haller gekommen, wird im Kader stehen.

Der BVB-Trainer hält viel vom Neuzugang: "Er macht einen sehr gesunden, sehr fitten und sehr hungrigen Eindruck und ist deswegen eine sehr gute Option für Freitag." Die Chancen stehen also hoch, dass Modeste sogar in der Startformation stehen wird.

Anthony Modeste (34) könnte bei Borussia Dortmund im Spiel gegen den SC Freiburg in der Startformation stehen. Der Ex-Kölner befindet sich seit Dienstag im Mannschaftstraining.
Anthony Modeste (34) könnte bei Borussia Dortmund im Spiel gegen den SC Freiburg in der Startformation stehen. Der Ex-Kölner befindet sich seit Dienstag im Mannschaftstraining.  © IMAGO / Team 2

Auf dem Papier Dortmund in der Favoritenrolle - zuletzt jubelten aber die Freiburger

In der vergangenen Saison gewannen die Freiburger gegen den BVB. Besonderes Spiel auch für Nico Schlotterbeck (22, Mitte in der Luft). Er trifft nach seinem Wechsel zum BVB auf seinen Ex-Club.
In der vergangenen Saison gewannen die Freiburger gegen den BVB. Besonderes Spiel auch für Nico Schlotterbeck (22, Mitte in der Luft). Er trifft nach seinem Wechsel zum BVB auf seinen Ex-Club.  © Philipp von Ditfurth/dpa

Die Freiburger sind mit einem deutlichen 4:0-Auswärtssieg beim FC Augsburg in die Saison gestartet. Der sportliche Trend ist bei den Breisgauern in den letzten Jahren sehr positiv.

Der DFB-Pokalfinalist aus der vergangenen Saison hat sich für die Europa-League qualifiziert. Einen großen Anteil daran hat Cheftrainer Christian Streich (57), der seit nun fast zehn Jahren an der Seitenlinie der Freiburger steht.

Davor ist auch der BVB gewarnt. "Sie sind immer eingespielter und dadurch flexibler geworden. Wir müssen bereit sein, dagegenzuhalten und es besser zu machen, um mit drei Punkten nach Hause zu fahren", so Terzic.

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Rein von den Statistiken her sind die Dortmunder in der Favoritenrolle. Gegen kein Team der Bundesliga hat die Borussia eine bessere Bilanz. In 44 Partien ging der BVB 28-mal als Sieger vom Feld und nur fünfmal standen sie am Ende ohne Punkte da.

Aber aufgepasst: In den vergangenen Jahren patzte Dortmund immer bei den Freiburgern. Der letzte Auswärtssieg für die Borussen ist aus der Saison 18/19. Zuletzt gab es im Breisgau zwei Niederlagen und ein Unentschieden.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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