Roman Bürki nach Madrid? Spanischer Topklub in Kontakt mit dem BVB-Keeper!

Dortmund - Geht's für den Schweizer nach LaLiga? Roman Bürki (30) und Borussia Dortmund werden (und wollen) wohl getrennte Wege gehen. Doch bislang hat sich noch kein Abnehmer für den 30-Jährigen finden lassen. Eine heiße Spur führt nun plötzlich zu einem spanischen Top-Klub: Atlético Madrid!

Roman Bürki (30) verlor in der abgelaufenen Saison beim BVB seinen Stammplatz.
Roman Bürki (30) verlor in der abgelaufenen Saison beim BVB seinen Stammplatz.  © Marius Becker/dpa-Pool/dpa

So haben die "Rojiblancos" bereits mit der Bürki-Seite Kontakt aufgenommen, heißt es.

Der Keeper solle laut der spanischen AS dort dann die Nummer zwei hinter dem etatmäßigen Stammkeeper Jan Oblak (28) werden.

Also wieder Bank für Bürki?

BVB bangt um Reus und Haaland: "Es wird eng"
Borussia Dortmund BVB bangt um Reus und Haaland: "Es wird eng"

Der Schweizer hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison den Platz zwischen den Dortmunder Pfosten an seinen Landsmann Marwin Hitz (33) verloren.

Mit dem Ex-Stuttgarter Gregor Kobel (23) hat man nun einen weiteren Schweizer Schlussmann in den Signal Iduna Park locken können. Dem gebürtigen Münsinger droht entsprechend das Los der Nummer 3.

Für den neunfachen Nationalspieler der "Nati" viel zu wenig Perspektive.

Eigentlich wollte er es noch einmal wissen, sein Können auf der Linie regelmäßig unter Beweis stellen. Doch potenzielle Abnehmer sind entweder nicht vorhanden oder haben sich bereits anderweitig verstärken können.

So wie beispielsweise AS Monaco, welche auch mit Bürki in Verbindung gebracht wurden, sich mit Trainer Niko Kovač (49) jedoch für ein Leihmodell mit Alexander Nübel (24) vom FC Bayern München entscheiden haben.

Auch Olympique Marseille und Inter Mailand waren in der Verlosung.

Roman Bürki als Nummer zwei hinter Jan Oblak? Warum ein Wechsel durchaus Sinn ergeben könnte

Diego Simeone (51) wurde in der abgelaufenen LaLiga-Saison Meister. Holt er nun Roman Bürki in die spanische Hauptstadt?
Diego Simeone (51) wurde in der abgelaufenen LaLiga-Saison Meister. Holt er nun Roman Bürki in die spanische Hauptstadt?  © Yuri Kochetkov/Pool EPA/dpa

Im Team von Diego Simeone (51) würde der zweifache DFB-Pokalsieger wohl auch im dortigen Pokalwettbewerb seine Minuten bekommen.

Liga und Champions League wären das Hoheitsgebiet des Slowenen Oblak.

Sinn würde der Wechsel dennoch ergeben. Rein finanziell würde der Schweizer wohl kaum Einbußen hinnehmen müssen, wäre zudem beim amtierenden spanischen Meister bei einer absoluten Top-Adresse des internationalen Fußballs.

Corona, Kommerz und Co.: BVB-Studie legt die Popularität des Fußballs offen
Borussia Dortmund Corona, Kommerz und Co.: BVB-Studie legt die Popularität des Fußballs offen

Eine neue Herausforderung sowie eine neue Liga wären zudem im Alter von 30 Jahren noch einmal eine gelungene Erweiterung des persönlichen Horizonts.

Und der BVB wäre einen, so hart es auch klingen mag, Problemfall los - vor allem auch von der Gehaltsliste.

Bürkis Kontrakt in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Sein Marktwert liegt derzeit bei etwa vier Millionen Euro. Gut möglich, dass man ihn für deutlich weniger ziehen lassen würde.

Beim BVB absolvierte er seit 2015 232 Pflichtspiele. 83 davon konnte er mit einer weißen Weste beenden.

Titelfoto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa

Mehr zum Thema Borussia Dortmund: