Rummenigge ledert gegen BVB-Kicker Götze: "Denke da an Mittelklasse-Vereine"

Dortmund - Der ehemalige BVB-Profi Michael Rummenigge sieht für Fußball-Weltmeister Mario Götze in Zukunft nur noch zweitklassige Alternativen zu seinem aktuellen Club Borussia Dortmund.

Michael Rummenigge nimmt beim Thema Mario Götze kein Blatt vor den Mund.
Michael Rummenigge nimmt beim Thema Mario Götze kein Blatt vor den Mund.  © picture alliance / dpa

Der 27 Jahre alte Schütze des Tores zum 1:0 Deutschlands im WM-Finale 2014 gegen Argentinien habe nur noch Aussichten auf "Vereine der Kategorie B", sagte Rummenigge in seiner Kolumne beim Onlineportal "Sportbuzzer". 

"Ich denke da an Klubs der Größenordnung Everton, West Ham oder italienische Mittelklasse-Vereine. 

In der Bundesliga könnte er zu Borussia Mönchengladbach passen oder nach Leverkusen."

Götzes Vertrag beim BVB endet am Saisonende, Gespräche über eine Verlängerung der Zusammenarbeit blieben bisher ohne Ergebnis. Das schürt Spekulationen über einen Vereinswechsel. 

Mario Götze zu Bayer Leverkusen? Götze "noch ein Fußballer oder Show-Talent?"

Mario Götze (27) steht beim BVB vor dem Absprung.
Mario Götze (27) steht beim BVB vor dem Absprung.  © David Inderlied/dpa

Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hatte in der "Bild"-Zeitung bereits am Freitag erklärt, dass "er bei uns kein Thema" sei.

Mario Götze, der zusammen mit seiner Ehefrau Ann-Kathrin das erste Kind erwartet, hat nach dem WM-Coup kaum noch zu seiner Bestform gefunden, weder bei Bayern München noch nach der Rückkehr zum BVB. 

Bei Dortmunds Trainer Lucien Favre ist Götze nur zweite Wahl.

Michael Rummenigge, dreimal deutscher Meister mit den Bayern und Pokalsieger mit Dortmund (1989), empfiehlt Götze drei Dinge: Weil er an "Schnelligkeit verloren" habe, sollte er "mehr Regisseur sein", "nicht ans Geld denken", "diesen ganzen Mist in den sozialen Netzwerken lassen und sich allein auf den Sport konzentrieren". 

Rummenigge: "Wenn ich ihn manchmal bei Instagram sehe, frage ich mich, ob das noch ein Fußballer ist oder eher ein Show-Talent."

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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