Starke BVB-Reaktion! Dortmund schießt VfB Stuttgart ab

Dortmund - Der BVB hat mit einem Kantersieg zurück in die Erfolgsspur gefunden! Borussia Dortmund schlug den VfB Stuttgart am 11. Spieltag der Bundesliga klar und völlig verdient mit 5:0 (3:0).

Jude Bellingham brachte den BVB gegen den VfB Stuttgart mit seinem ersten Bundesliga-Saisontreffer früh auf die Siegerstraße und legte später auch noch das 4:0 nach.
Jude Bellingham brachte den BVB gegen den VfB Stuttgart mit seinem ersten Bundesliga-Saisontreffer früh auf die Siegerstraße und legte später auch noch das 4:0 nach.  © Ina FASSBENDER/AFP

Angeführt vom überragenden Jude Bellingham beendeten die Schwarz-Gelben ihre Ergebniskrise eindrucksvoll und feierten den ersten Erfolg seit vier Wochen.

Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic, die aus den vergangenen drei Begegnungen nur einen Punkt geholt hatte, festigte ihren Platz in der Spitzengruppe.

Der nimmermüde Antreiber Bellingham (2. Minute, 53.), Niklas Süle (13.), Giovanni Reyna (44.) und Youssoufa Moukoko (72.) trafen für die sehr effizienten Hausherren, die spielerisch überzeugten und insbesondere die von Terzic geforderten Tugenden zeigten: Resolut im Kollektiv verteidigen und sich konsequent unterstützen.

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Wenn der VfB doch zu Chancen kam, war der Ex-Schwabe Gregor Kobel ein sicherer Rückhalt - so stand am Ende die erste Stuttgarter Niederlage unter Interimstrainer Michael Wimmer.

Der BVB, der unter der Woche mit einem wenig glanzvollen 2:0-Erfolg beim Zweitligisten Hannover 96 ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen war, erwischte einen Traumstart: Bellingham verwertete den ersten Angriff nach nur 91 Sekunden zur Führung. Die Gäste waren um eine schnelle Antwort bemüht, Konstantinos Mavropanos (4.) schoss übers Tor, Tiago Tomas (9.) scheiterte an Kobel.

Startelf von Borussia Dortmund für das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart

Aufstellung des VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund

Borussia Dortmund nimmt den VfB Stuttgart auseinander

Klasse Auftritt: BVB-Innenverteidiger Niklas Süle (v.) glänzte gegen den VfB Stuttgart mit einem Tor und einer Vorlage.
Klasse Auftritt: BVB-Innenverteidiger Niklas Süle (v.) glänzte gegen den VfB Stuttgart mit einem Tor und einer Vorlage.  © Ina FASSBENDER/AFP

Wenig später traf Süle nach einem Freistoß zum 2:0. Dortmund hatte das Spiel fest in der Hand - und ließ die Zügel doch kurzzeitig schleifen.

So kombinierte sich auch das Auswärtsteam mehrfach in die Nähe des Tores von Kobel, ohne jedoch zu zwingenden Gelegenheiten zu kommen. Wie es geht, zeigte Reyna, der eine Kombination überlegt und platziert abschloss. Für den zuletzt oft verletzten US-Amerikaner war es der erste Bundesligatreffer seit August 2021.

Auch nach der Pause begann der BVB gnadenlos effektiv, Bellingham wurde am Strafraum nicht angegriffen, und der formstarke Engländer traf mit einem sehenswerten Schlenzer.

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Wenn die Borussia das Tempo anzog, schnell und direkt spielte, kam Stuttgart in dieser Phase kaum hinterher. Julian Brandt leitete über die linke Seite mehrere gefährliche Situationen ein, die wenigen Entlastungsangriffe der Stuttgarter fing die aufmerksame Defensive um Mats Hummels oft schon in der Entstehung ab.

Einziger Wermutstropfen aus Sicht des BVB: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck musste bereits in der 56. Minute leicht angeschlagen vom Feld, ihn ersetzte Emre Can. Der erzwungene personelle Wechsel hemmte den Dortmunder Fluss jedoch kaum. Stuttgart war nun um Schadensbegrenzung bemüht und stand deutlich tiefer. Dennoch fand der BVB immer wieder Lücken wie bei Moukokos Treffer.

Niklas Süle (4.v.l.) trifft in dieser Szene zum 2:0 für Borussia Dortmund.
Niklas Süle (4.v.l.) trifft in dieser Szene zum 2:0 für Borussia Dortmund.  © Ina FASSBENDER/AFP
Giovanni Reyna (2.v.r.) erhöhte für den BVB per Schlenzer noch vor der Pause auf 3:0.
Giovanni Reyna (2.v.r.) erhöhte für den BVB per Schlenzer noch vor der Pause auf 3:0.  © Ina FASSBENDER/AFP
Youssoufa Moukoko (v.) legte für Borussia Dortmund das 5:0 nach.
Youssoufa Moukoko (v.) legte für Borussia Dortmund das 5:0 nach.  © Ina FASSBENDER/AFP

Titelfoto: Ina FASSBENDER/AFP

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