Verletzter BVB-Star Axel Witsel vor Absprung? Lässt Dortmund seinen Strategen ziehen?

Dortmund - Hat Axel Witsel (32) sein letztes Spiel für Borussia Dortmund bereits absolviert? Der Mittelfeldstratege fällt bekanntlich seit dem 9. Januar wegen eines Achillessehnenrisses aus.

BVB-Strippenzieher Axel Witsel (32, 2.v.r.) riss sich am 9. Januar 2021 im Spiel gegen RB Leipzig die Achillessehne und fällt seitdem aus.
BVB-Strippenzieher Axel Witsel (32, 2.v.r.) riss sich am 9. Januar 2021 im Spiel gegen RB Leipzig die Achillessehne und fällt seitdem aus.  © Picture Point/Roger Petzsche

Die Verletzung zog er sich beim 3:1-Sieg des BVB bei RB Leipzig zu und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Nun bringt die Sport Bild einen Sommer-Abschied ins Spiel.

Der 110-fache belgische Nationalkicker zählt nämlich zu den Topverdienern im Klub und soll acht Millionen Euro im Jahr bekommen.

Außerdem läuft sein Vertrag zum 1. Juli 2022 aus - eine Ablöse könnten die Schwarz-Gelben also nur noch in diesem Sommer bekommen.

Da Dortmund im Zuge der Coronavirus-Pandemie finanzielle Verluste in Höhe von 75 Millionen Euro (!) gemacht haben soll, ist es nachvollziehbar, dass sich die Verantwortlichen mit solch einem Szenario befassen.

Wenn der BVB zudem auch noch die Champions-League-Qualifikation verpassen würde, gingen ihnen zusätzlich nochmal 30 Millionen Euro durch die Lappen. Dann blieben als letzte Möglichkeit nur noch Spielerverkäufe, um wieder Geld in die Kassen zu spülen.

Allerdings stehen mit Erling Haaland (20) und Jadon Sancho (20) gleich zwei Youngsters im Fokus, die den Dortmundern zusammen weit mehr als 200 Millionen Euro einbringen würden. Dann wäre es nicht mehr nötig, einen erfahrenen Führungsspieler wie Witsel abzugeben.

Axel Witsel würde gut ins System von Borussia Dortmunds neuem Trainer Marco Rose passen

Axel Witsel (32) hat für Borussia Dortmund bislang 104 Spiele (elf Tore, sechs Vorlagen) absolviert.
Axel Witsel (32) hat für Borussia Dortmund bislang 104 Spiele (elf Tore, sechs Vorlagen) absolviert.  © dpa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild

Der hat in seinen 104 Einsätzen für den aktuellen Tabellenfünften der 1. Bundesliga seine Klasse oft genug nachgewiesen und dürfte auch mit 32 Jahren noch ein oder zwei gute Jahre auf höchstem Niveau vor sich haben.

Zudem ist er mit seiner Ballsicherheit, seiner Technik, seiner Übersicht und seinen Pässen ein entscheidender Faktor im Dortmunder Spiel, wahrt außerdem die Balance aus Defensive und Offensive. Ein vielseitiger Akteur wie er würde zudem gut ins System von Neu-Coach Marco Rose (44) passen.

Dass die Sport Bild auch den Namen Manuel Akanji (26) als möglichen Abgang nennt, verwundert hingegen weniger, weil der Schweizer Nationalspieler immer wieder entscheidende Patzer einstreut und seine oftmals guten Leistungen mit seinen Böcken selbst schmälert.

Da hier kein entscheidender Entwicklungsschritt zu sehen ist, könnte es durchaus sein, dass die Borussia ihn abgibt.

Bei Thomas Delanay (29), der ebenfalls genannt wird, ist das nicht ganz so wahrscheinlich. Er wird als Mentalitätsspieler mit Zweikampfhärte immer wieder gebraucht - gerade in sportlich schwierigen Zeiten!

Titelfoto: dpa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild

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