"Wie ein Kapellmeister": BVB-Boss Watzke wettert nach Niederlage gegen Schiedsrichter

Dortmund - Schlechter Verlierer? Hans-Joachim Watzke (62) von Borussia Dortmund kritisierte nach der Auswärtspleite gegen Borussia Mönchengladbach die Leistung vom Unparteiischen Deniz Aytekin (43) scharf.

Hans-Joachim Watzke (62) ist seit 2005 bei den Borussen im Amt. Nach der zweiten Schlappe in dieser Saison stellte er sich schützend vor die Spieler.
Hans-Joachim Watzke (62) ist seit 2005 bei den Borussen im Amt. Nach der zweiten Schlappe in dieser Saison stellte er sich schützend vor die Spieler.  © Bernd Thissen/dpa

Der Geschäftsführer des Champions-League-Teilnehmers hat den 43-jährigen DFB-Schiri für sein Verhalten beim Bundesliga-Spiel in Mönchengladbach kritisiert.

Der Referee habe durch seine Gestik und Mimik zusätzlich Hektik in die Partie gebracht und sei "wie ein Kapellmeister" aufgetreten, sagte der BVB-Chef am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1.

Watzkes Ärger entzündete sich vor allem an der Gelb-Roten Karte für Dortmunds Mahmoud Dahoud (25) kurz vor der Pause.

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Der Protest des zentralen Mittelfeldspielers sei "nicht außergewöhnlich schlimm" gewesen. "Es ist nicht total respektlos", sagte der 62-Jährige.

Schon zuvor hatten sich sowohl Trainer Marco Rose (45), als auch Sebastian Kehl (41) zu dem Platzverweis geäußert und ihren Unmut kundgetan. Abwehrspieler und Routinier Mats Hummels (32) fand die Entscheidung ebenso hart. Doch der Nationalspieler nahm auch seinen Kollegen in die Pflicht, der sich besser im Griff haben müsse.

Ex-Schiri Thorsten Kinhöfer (53) verteidigte auf der anderen Seite das Verhalten von Aytekin und bemängelte die theatralische Art der Kicker.

Titelfoto: Montage: Bernd Thissen/dpa

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