Angebot abgelehnt: Zakaria wird Gladbach verlassen! Nur wann?

Mönchengladbach - Ein Abschied bahnt sich an! Seit viereinhalb Jahren läuft Denis Zakaria (25) im Trikot von Borussia Mönchengladbach auf. Im Jahr 2022 wird das Kapitel wohl enden.

Umkämpftes Remis in Mainz: Gladbachs Denis Zakaria (25, r.) im Luftduell mit FSV-Stürmer Jonathan Burkhardt (21).
Umkämpftes Remis in Mainz: Gladbachs Denis Zakaria (25, r.) im Luftduell mit FSV-Stürmer Jonathan Burkhardt (21).  © picture alliance/dpa/Uwe Anspach

Selten war der Defensiv-Allrounder mehr gefragt als aktuell. Egal ob im zentralen Mittelfeld, als abkippender Sechser oder zurückgezogen in der Abwehrreihe: Zakaria kann alles bedienen.

Das ist auch der Grund, warum Fohlen-Trainer Adi Hütter (51) so sehr auf seinen "Ziehsohn" baut. In den vergangenen elf Pflichtbegegnungen war "Zak" immer mit von der Partie. Von Anfang bis Ende!

Schluss könnte dann auch im nächsten Jahr sein, und zwar richtig! Wie die Bild aus dem Umfeld des 40-maligen Schweizer Nationalspielers erfahren haben will, hat dieser bereits sich gegen Gladbach entschieden und wird demnach seinen 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

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Abnehmer gibt es genügend. Ex-Trainer Marco Rose (45), der mittlerweile Borussia Dortmund coacht, soll sich für einen Erwerb des Schweizers eingesetzt haben. Aber auch internationale Klubs wie AS Rom und Juventus Turin wurden zuletzt genannt.

Eine neue Herausforderung könnte sich aber auch in England auftun, wo die Gehaltsschecks bekanntlich locker sitzen.

Schon im Winter oder erst im Sommer? Wann wird Denis Zakaria Borussia Mönchengladbach verlassen?

Jubellauf: Gegen Arminia Bielefeld schoss Denis Zakaria (25) sein erstes Tor in dieser Saison und ließ sich entsprechend feiern. Ein weiteres erzielte er gegen Borussia Dortmund.
Jubellauf: Gegen Arminia Bielefeld schoss Denis Zakaria (25) sein erstes Tor in dieser Saison und ließ sich entsprechend feiern. Ein weiteres erzielte er gegen Borussia Dortmund.  © picture alliance/dpa/Federico Gambarini

Stellt sich also nur noch die Frage nach dem "Wann". Und diese Antwort will bei der Borussia wohlüberlegt sein.

Zum einen könnte Sportdirektor Max Eberl (48) darauf pochen, dass Zakaria seinen Kontrakt bis zum letzten Tag erfüllt.

Würde bedeuten: Der wechselwillige Kicker ist bis zum 30. Juni 2022 ein Teil der Elf vom Niederrhein und hilft dabei, den internationalen Wettbewerb zu erreichen. Dafür muss entweder der Titel im DFB-Pokal oder mindestens ein sechster Platz in der Bundesliga her.

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Dann gibt es aber auch noch Plan B. Und der lautet: Reisende soll man nicht aufhalten. Ein Abschied könnte somit schon im kommenden Transferfenster folgen, das sich über den gesamten Januar erstreckt.

In diesem Fall dürfte Gladbach sogar noch ein paar Millionen Euro Ablöse verdienen, müsste aber in der Rückrunde ohne Zakaria auskommen.

Welche Entscheidung auch immer getroffen wird: Von einem Verbleib ist jedenfalls nicht mehr auszugehen.

Titelfoto: picture alliance/dpa/Uwe Anspach

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