Auslaufender Vertrag bei Gladbach: So denkt Beyer über seine Zukunft

Mönchengladbach - So kann es weitergehen! Jordan Beyer (21) genießt bei Borussia Mönchengladbach aktuell einen Aufschwung seiner noch jungen Karriere. Doch wie steht es um seine Zukunftspläne?

Gladbachs Jordan Beyer (21, M.) durfte gegen Wolfsburg schon zum vierten Mal in dieser Saison ran. Hier hinderte er Gegenspieler Lukas Nmecha (22, r.) beim Torschuss.
Gladbachs Jordan Beyer (21, M.) durfte gegen Wolfsburg schon zum vierten Mal in dieser Saison ran. Hier hinderte er Gegenspieler Lukas Nmecha (22, r.) beim Torschuss.  © picture alliance/dpa/Swen Pförtner

"Da habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht", sagte der Abwehrspieler, angesprochen auf seinen im nächsten Jahr endenden Vertrag. "Ich konzentriere mich im Moment nur aufs Hier und Jetzt."

Weil er in der vergangenen Saison unter dem damaligen Trainer Marco Rose (45) kaum berücksichtigt wurde, liebäugelte der Youngster bereits im Sommer mit einem vorzeitigen Abgang zu Werder Bremen.

Da sich aber Rechtsverteidiger Stefan Lainer (29) kurz vor dem geplanten Wechsel schwer verletzte (Knöchelbruch), war Beyer bei den Fohlen zum Bleiben gezwungen. Im Nachhinein eine glückliche Fügung, denn es folgten vier Bundesliga-Einsätze in fünf möglichen Partien.

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Unter dem neuen Übungsleiter Adi Hütter (51) ist der gebürtige Kempener nun auf einmal gesetzt. "Dass er mir vertraut, hilft mir, meine Qualitäten auf den Platz zu bringen. Dafür bin ich sehr dankbar", hofft er auf eine Fortsetzung seiner Erfolgsstory.

Aktuell findet diese ihren Höhepunkt im Kreise der U21-Nationalmannschaft (DFB), wohin der Rheinländer nach zweieinhalbjähriger Pause erstmals wieder eingeladen wurde.

"Die Nominierung war schon überraschend für mich, die hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Das ist das i-Tüpfelchen", so ein überglücklicher Beyer.

Titelfoto: picture alliance/dpa/Swen Pförtner

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