Elfmeterschießen gegen Bayern? Gladbach ist auf alles gewappnet, auch Stindl darf wieder ran

Mönchengladbach - Keine Änderung in der Hierarchie! Auch wenn Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl (33) zuletzt zwei Elfmeter vergeben hat, darf er weiterhin vom Punkt ran.

Vergeben vom Punkt: Erst zu Beginn des Monats scheiterte Gladbachs Elfmeterschütze Lars Stindl (33, l.) an Wolfsburg-Keeper Koen Casteels (29.).
Vergeben vom Punkt: Erst zu Beginn des Monats scheiterte Gladbachs Elfmeterschütze Lars Stindl (33, l.) an Wolfsburg-Keeper Koen Casteels (29.).  © picture alliance/dpa/Swen Pförtner

Zweimal durfte der Fohlen-Mannschaftsführer in dieser Saison schon sich den Ball zum Strafstoß zurechtlegen, doch beide Male scheiterte er.

Im August war es Bayer 04 Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky (31), der entschärfen konnte, sechs Wochen später hielt VfL Wolfsburgs Keeper Koen Casteels (29) einen Elfer. Im Gegensatz zur 0:4-Niederlage in Leverkusen konnte Gladbach gegen die Wölfe immerhin noch mit 3:1 gewinnen.

Am vergangenen Wochenende hätte Stindl fast zum dritten Versuch ansetzen können, doch der Strafstoß bei der 0:1-Niederlage bei Hertha BSC wurde zu Recht noch vor der Ausführung vom Video-Assistent zurückgenommen.

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Doch wäre Stindl überhaupt wieder dran gewesen? "Dass Lars zuletzt zwei Elfmeter verschossen hat, das kann passieren. Es gibt immer mal so eine Phase", hält Borussia-Trainer Adi Hütter (51) weiter zu seinem Kapitän.

Wie sich der Österreicher erinnern kann, netzte der Angreifer dafür in der vergangenen Saison siebenmal (!) vom Punkt ein. Unter anderem auch gegen Hütters damaligen Klub Eintracht Frankfurt.

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Mit Robert Lewandowski (33, M.) hat der FC Bayern einen Elfmeter-Experten in den eigenen Reihen. Das durfte Fohlen-Torwart Yann Sommer (32, l.) bereits in der vergangenen Saison kennenlernen.  © picture alliance/dpa/Martin Meissner

Wichtig könnte die Nervenstärke beim wohl vielversprechendsten Standard am Mittwochabend (ab 20.45 Uhr) werden, wenn Gladbach im DFB-Pokal den FC Bayern München empfängt.

Sollte im kommenden Duell selbst nach 120 Minuten kein Sieger ausgemacht werden können, muss ein Elfmeterschießen her!

Die Liste der Schützen ist aus Fohlen-Sicht noch offen. "Sollte es tatsächlich so weit kommen, dann macht es nie einen Sinn, einen Spieler zu bestimmen, der eigentlich gar nicht schießen will", erklärte Hütter. "Da versuchen wir kurzfristig die besten Elfmeterschützen herauszupicken."

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Im besten Fall soll es für den Klub vom Niederrhein schon in der regulären Spielzeit zu einem Sieg reichen. "Es wird eine große Herausforderung für uns. Im Pokal zählt aber nur das Weiterkommen – und das ist unser Ziel", so der Cheftrainer.

Eine Mammutaufgabe, die der Borussia da bevorsteht, denn mit dem Rekordmeister reist das derzeit beste Team der Bundesliga an.

Titelfoto: picture alliance/dpa/Martin Meissner

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