Erhöhtes Polizeiaufgebot: Mönchengladbach bereitet sich auf Risiko-Spiel gegen 1. FC Köln vor

Mönchengladbach/Köln – Das Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am morgigen Sonntag wird als Risikospiel eingestuft. Die Mönchengladbacher Polizei bereitet sich daher auf den kritischen Tag vor.

Die Fohlen müssen sich auf etliche FC-Fans gefasst machen.
Die Fohlen müssen sich auf etliche FC-Fans gefasst machen.  © Federico Gambarini/dpa

Ab 15.30 Uhr wird es im Mönchengladbacher Stadion hitzig. Und auch für die Zeit vor dem Anstoß und nach dem Abpfiff bereitet sich die örtliche Polizei auf alle Eventualitäten vor und will für ein sicheres Spiel sorgen.

"Das bevorstehende Spiel findet an einem Sonntag statt, was die Auswirkungen für Geschäftstreibende, deren Kunden und die Verkehrslage allgemein in der Stadt schon im Vorhinein begrenzt", heißt es seitens der Polizei. Das erleichtere das Einrichten von Sperrungen, um die An- und Abreisebewegungen möglichst sicher und zügig zu gestalten.

Insbesondere im Bereich des Stadions, an den Hauptbahnhöfen Mönchengladbach und Rheydt sowie an der Strecke der Shuttlebusse werden die Einsatzkräfte verstärkt Präsenz zeigen.

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Am Samstag werde die Polizei aktuelle Sperrungen auf dem eigenen Twitter-Kanal bekannt geben. Zudem können sich Bürgerinnen und Bürger ab 12 Uhr unter der 02161-290 an die Bürgerauskunft wenden.

Polizei Mönchengladbach erteilt Betretungsverbote

Die Ausschreitungen in Nizza haben Folgen für kommende FC-Spiele.
Die Ausschreitungen in Nizza haben Folgen für kommende FC-Spiele.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Da die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher im Fokus liegt, hat die Polizei für Sonntag sogenannte Bereichs-Betretungsverbote ergriffen.

Diese wurden unter anderem aufgrund der Ermittlungsergebnisse im Zusammenhang mit dem Fußballspiel in Nizza erteilt. Laut der Informationen wurde 14 Anhängern vom 1. FC Köln ein Betretungsverbot erteilt.

"Das Fußballerische sollte im Vordergrund stehen und wir wünschen uns, dass der Spieltag auch genauso verläuft", so die Einsatzleitung. "Sollte es aber anders kommen, so sind wir mit einem starken Kräfteansatz vorbereitet und werden auch konsequent einschreiten."

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Die Polizei sei seit dem gestrigen Freitag verstärkt im Einsatz, heißt es.

Titelfoto: Montage: Federico Gambarini/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

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