Gladbach hat einen neuen Heilsbringer: (K)eine Niederlage mit Manu Koné

Mönchengladbach - Wer hätte das gedacht? Mit Manu Koné (20) hat Borussia Mönchengladbach nicht nur ein großes Talent verpflichtet, der Franzose ist zudem ein echter Heilsbringer.

Ist mit seinen grünen Dreadlocks auch aus weiter Entfernung sofort zu erkennen: Gladbachs Neuzugang Manu Koné (20).
Ist mit seinen grünen Dreadlocks auch aus weiter Entfernung sofort zu erkennen: Gladbachs Neuzugang Manu Koné (20).  © Foto: imago/Laci Perenyi

Zu Beginn des Kalenderjahres gab Sportdirektor Max Eberl (48) die Verpflichtung eines jungen Kickers bekannt, den hierzulande noch kaum einer auf dem Schirm hatte.

Koné lief damals noch beim FC Toulouse in der zweiten französischen Liga auf. Der Wechsel an den Niederrhein wurde dann erst im Juni vollzogen, weil er bis zur Sommerpause weiterhin an seinen Ex-Klub ausgeliehen war.

Unglücklicherweise sorgte eine schwere Knieverletzung gleich am vierten Trainingstag für eine Zwangspause von knapp dreieinhalb Monate. Erst am 25. September, beim 1:0-Heimsieg gegen Borussia Dortmund, gab der Newcomer sein Debüt für die Fohlen.

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Was damals noch keiner geahnt hatte: Dieser Erfolg sollte der Beginn einer erfolgreichen Periode werden. Seit dem 6. Spieltag hat die Borussia 14 Punkte gesammelt - nur je einen weniger als der BVB und der FC Bayern München.

Vier Siege, zwei Remis und eine Niederlage in der Bundesliga, dazu ein sensationelles 5:0-Spektakel im DFB-Pokal. Und jedes Mal war Koné mit von der Partie!

Aberglaube oder Qualität? Manu Koné ist ein Punktegarant für Borussia Mönchengladbach

Das Gastspiel bei Hertha BSC war der einzige Auftritt von Manu Koné (20, r.), den er mit Gladbach bisher verlor. Gegen den Berliner Marco Richter (23) blieb er chancenlos.
Das Gastspiel bei Hertha BSC war der einzige Auftritt von Manu Koné (20, r.), den er mit Gladbach bisher verlor. Gegen den Berliner Marco Richter (23) blieb er chancenlos.  © picture alliance/dpa/Andreas Gora

Nicht nur, dass der Mann mit den grünen Dreadlocks in seither allen acht Pflichtbegegnungen auf dem Feld stand, sondern auch jeweils in der Startformation.

Einmal ist keinmal! Bleibt also festzuhalten: Gehört Koné zur Fohlen-Elf, so sammelt die Borussia fleißig Punkte und geht meistens als Sieger hervor.

Alles nur Aberglaube oder individuelle Qualität? Natürlich wurde der Franzose mit ivorischen Wurzeln wegen seines außergewöhnlichen Talents geholt!

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In der Defensive verfügt er über robuste Eigenschaften, geht keinem Zweikampf aus dem Weg und kann gegnerische Passwege zustellen. Offensiv verblüfft der Youngster zudem mit Spielwitz und hat gegen den Rekordmeister sogar schon seine Torgefahr zum Ausdruck gebracht.

Auch wenn das Angebot im Mittelfeld groß ist: Will Trainer Adi Hütter (51) weiter auf den Koné-Effekt vertrauen, so muss er ihn auch am Samstag (15.30 Uhr) im Derby gegen den 1. FC Köln von Beginn an bringen.

Titelfoto: Foto: imago/Laci Perenyi

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