Lars Stindl verrät speziellen Tick: Das mache ich immer vor Elfmetern

Mönchengladbach - Lars Stindl (33) gilt durchaus als sicherer Elfmeterschütze. Sein Geheimnis? Vorher mit den Fingern schnipsen! Nur in dieser Saison hat es noch nicht Klick gemacht.

Beim Auswärtsspiel in Stuttgart verwandelte Gladbachs Lars Stindl (33, v.) in der Vorsaison einen Elfmeter zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Die Partie endete 2:2.
Beim Auswärtsspiel in Stuttgart verwandelte Gladbachs Lars Stindl (33, v.) in der Vorsaison einen Elfmeter zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Die Partie endete 2:2.  © picture alliance/dpa/Marijan Murat

Zeigt der Schiedsrichter für Borussia Mönchengladbach auf den Punkt, dann ist schnell klar, wer den Job des Elfmeterschützen übernimmt: Der Captain macht's!

Stindl hat sich in seiner Profi-Karriere schon 20-mal den Ball zurechtgelegt. 16-mal fand das Leder dabei den Weg ins Tor, viermal verschoss der Angreifer.

Am meisten war er in der vergangenen Saison gefordert. Da standen gleich acht Strafstöße an, sieben davon waren erfolgreich. In dieser Runde fehlte dem 33-Jährigen bislang das Glück. Am zweiten Spieltag vergab er bei der 0:4-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen, scheiterte an Torwart Lukas Hradecky (31).

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Doch egal wie es ausgeht, eins ist immer gleich: Vor der Ausführung schnipst Stindl zweimal in die Hände!

"Das ist ein kleiner Tick von mir, mit dem ich bislang ganz gut gefahren bin. Auch wenn ich zuletzt verschossen habe", sagte Stindl, jüngst zu Gast in der Sendung "das aktuelle Sportstudio".

Lars Stindl ist nicht abergläubisch, hat aber ein, zwei spezielle Gewohnheiten

Klappt nicht immer! Borussia-Kapitän Lars Stindl (33) greift sich enttäuscht an die Stirn, nachdem er am 2. Spieltag einen Strafstoß verschossen hatte.
Klappt nicht immer! Borussia-Kapitän Lars Stindl (33) greift sich enttäuscht an die Stirn, nachdem er am 2. Spieltag einen Strafstoß verschossen hatte.  © picture alliance/dpa/Marius Becker

Unter Beweis stellte der Torjäger seinen Tick auch, als er gegen Ende der Sendung vor die Torwand trat. Bevor der erste Schuss abgesetzt wurde, schnipste Stindl zweimal mit den Fingern.

Geholfen hatte es in der Situation nur mäßig. Einer von sechs Versuchen - drei unten, drei oben - fand sein Ziel. Immerhin: Dem Herausforderer knüpfte er damit ein Unentschieden ab.

Als abergläubisch sieht sich der Fohlen-Kapitän laut eigener Aussage aber nicht. Vielmehr sei das Ritual eine Gewohnheit, "die ich habe und fortführe".

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Wie Stindl verriet, gibt es da noch einen weiteren Ablauf, den er immer wiederholt: Beim Anziehen der Fußballschuhe ist immer erst der rechte dran, danach kommt der linke.

Während das für einen Außenstehenden nur schwer zu überprüfen ist, kann sich der Torjäger vor seinem nächsten Elfmeter drauf einstellen, dass die Zuschauer ihm vermehrt auf die Hände gucken werden.

Entscheidend bleibt aber immer noch, was Stindl dann mit dem Fuß anstellt ...

Titelfoto: picture alliance/dpa/Marijan Murat

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