Wechsel auf die Insel? Liverpool-Legende Gerrard greift nach Gladbachs Ginter

Mönchengladbach - Das Ende naht! Noch maximal fünfmal wird Matthias Ginter (28) für Borussia Mönchengladbach auflaufen, danach ist Schluss am Niederrhein. Doch wo geht's hin?

Steven Gerrard (41, l.) ist seit vergangenem Jahr Cheftrainer bei Aston Villa. Unter anderem stand er dabei auch schon ManUniteds Coach Ralf Rangnick (63) gegenüber.
Steven Gerrard (41, l.) ist seit vergangenem Jahr Cheftrainer bei Aston Villa. Unter anderem stand er dabei auch schon ManUniteds Coach Ralf Rangnick (63) gegenüber.  © picture alliance/dpa/Andrew Yates

In den vergangenen Monaten war stets von Interesse aus dem Süden Europas zu hören. Inter Mailand und die AS Rom mischten bereits im Winter ordentlich mit. Auch Atletico Madrid und der FC Barcelona wurden zwischendurch genannt.

Zuletzt galt der FC Bayern München als möglicher Abnehmer. Ginter wurde beim Rekordmeister als Nachfolger für Niklas Süle (26) gehandelt, der die Bayern ebenso ablösefrei verlassen wird wie Ginter den Fohlen nach dieser Saison den Rücken kehren will.

Nun kommt ein neuer Vereinsname in die Verlosung! Laut Sky-Informationen steht der Innenverteidiger beim englischen Erstligist Aston Villa auf dem Zettel. Es soll sogar schon Gespräche zwischen den Beratern Ginters und den Klubverantwortlichen gegeben haben.

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Damit könnte der aktuelle Fohlen-Verteidiger nächste Saison unter Liverpool-Legende Steven Gerrard (41) auflaufen.

Als aktiver Profi hatte Gerrard 710 Pflichtspiele für die Reds absolviert, bevor er seine Karriere 2017 bei Los Angeles Galaxy beendete und seine Laufbahn als Trainer fortsetzte. Seit vergangenem November ist er Chefcoach bei den Villans.

Matthias Ginter will neuen Arbeitgeber bald verkünden

Kein Halten mehr! Matthias Ginter (28, M.) wird Gladbach im kommenden Sommer verlassen und damit nicht nur Fohlen-Trainer Adi Hütter (52, l.) den Rücken zuwenden.
Kein Halten mehr! Matthias Ginter (28, M.) wird Gladbach im kommenden Sommer verlassen und damit nicht nur Fohlen-Trainer Adi Hütter (52, l.) den Rücken zuwenden.  © picture alliance/dpa/Bernd Thissen

Seit Ende Dezember steht fest, dass sich Ginter ab kommender Spielzeit einer neuen Herausforderung stellen wird.

Auf Instagram verkündete der deutsche Nationalspieler damals: "Nach langen Überlegungen habe ich mich dazu entschieden, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern."

Noch wurde der neue Klub nicht öffentlich kommuniziert. Erst neulich, nach dem 2:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth, wurde Ginter bei Sky nach der Zukunft befragt. Seine Antwort lautete: "Ich kann noch nichts Neues sagen."

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Immerhin deutete er an, dass es in den nächsten Tagen bis Wochen "etwas zu verkünden" gibt. Bis es so weit ist, werden wohl noch so einige Gerüchte seinen Alltag begleiten.

Zunächst gilt Ginters Fokus ohnehin der Borussia. Und mit der will der Abwehrchef am kommenden Samstag (18.30 Uhr) den 1. FC Köln im Rheinderby schlagen. Vielleicht gibt's ja danach neue Erkenntnisse ...

Titelfoto: picture alliance/dpa/Andrew Yates, Bernd Thissen (Bildcollage)

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