Zwei Spiele auf Bewährung: So sieht Hütters Zukunft bei Gladbach aus

Mönchengladbach - Es ist ruhig am Niederrhein! Während es woanders schon längst einen Paukenschlag gegeben hätte, bleibt bei Borussia Mönchengladbach vorerst alles beim Alten.

Gegen Union Berlin versuchte Borussia-Trainer Adi Hütter (51) von der Seitenlinie aus zu unterstützen - es half nichts. Am Ende verloren die Fohlen mit 1:2.
Gegen Union Berlin versuchte Borussia-Trainer Adi Hütter (51) von der Seitenlinie aus zu unterstützen - es half nichts. Am Ende verloren die Fohlen mit 1:2.  © picture alliance/dpa/Bernd Thissen

In den vergangenen acht Spieltagen haben die Fohlen lediglich vier magere Zähler geholt und können von Glück reden, dass sie in der Tabelle nur von Platz neun auf Rang zwölf abgerutscht sind.

Zudem gab es noch das peinliche Ausscheiden im DFB-Pokal, als gegen Hannover 96 mit 0:3 verloren wurde. Mit Konsequenzen muss Cheftrainer Adi Hütter (51) nach dieser Misere aber nicht rechnen - zumindest vorerst!

Laut übereinstimmenden Medienberichten darf der Österreicher nämlich auch nach der 1:2-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin weiter in seinem Sattel sitzen bleiben.

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Zwei Spiele auf Bewährung! Am 5. Februar (15.30 Uhr) geht es auf der Alm bei Arminia Bielefeld weiter, genau eine Woche darauf folgt das Heimspiel gegen den FC Augsburg. Danach wird die Sachlage neu bewertet.

In den nächsten zwei Wochen, in denen die Bundesliga eine Pause macht, soll der Fohlen-Coach seine Mannschaft bestmöglich auf die Restsaison und somit auf den bevorstehenden Abstiegskampf vorbereiten.

Borussia Mönchengladbachs Auftritt macht Adi Hütter Hoffnung

Nicht nur zum Ärger von Mittelfeldmann Denis Zakaria (25, M.): Gladbach hat in den vergangenen neun Pflichtbegegnungen nur einen Sieg einfahren können.
Nicht nur zum Ärger von Mittelfeldmann Denis Zakaria (25, M.): Gladbach hat in den vergangenen neun Pflichtbegegnungen nur einen Sieg einfahren können.  © picture alliance/dpa/Bernd Thissen

Hütter selbst betonte zuletzt, dass er von den im Klub handelnden Personen "sehr viel Vertrauen" spüre. "Das tut mir sehr gut", legte er nach.

Daran änderte auch die jüngste Niederlage gegen Union nichts. Bei Sky wurde der Übungsleiter damit konfrontiert, ob er davon ausgehe, dass es mit ihm als Trainer weitergehe. Diese Frage beantwortete er mit einem klaren "Ja!".

Rückendeckung gab es auch von seinen Spielern - nicht etwa per Wortlaut, sondern auf dem Platz. "Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt als noch gegen Hannover", bestätigte Hütter und sah sich somit in seinem Amt bestätigt.

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Dass es gegen die Berliner letztendlich trotzdem nicht zum Sieg gereicht hatte, lag wohl an der Tagesform. FCU-Angreifer Max Kruse (33) zeigte sich gewohnt effizient. Der Knipser brauchte nur zwei Torchancen, um zwei Treffer zu erzielen. Statistiken, von denen die Fohlen derzeit nur träumen können.

Für Hütter gilt es nun, diese Gier auch seinen Jungs schnellstmöglich einzuimpfen. Nur dann darf er auch die Saison in Mönchengladbach sicher beenden.

Titelfoto: picture alliance/dpa/Bernd Thissen

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