Sachsenpokal: Chemie Leipzig zieht mühelos ins Achtelfinale ein

Reichenbach/V. - Erwartungsgemäß souverän ist die BSG Chemie Leipzig ins Achtelfinale des Sachsenpokals eingezogen. Beim drei Ligen tiefer spielenden Reichenbacher FC gewannen die Leutzscher am Sonntagnachmittag mit 4:0 (3:0) und stehen damit in der Runde der letzten 16.

Trainer Miroslav Jagatic ist mit seiner BSG Chemie Leipzig mit einem souveränen Sieg ins Sachsenpokal-Achtelfinale eingezogen. (Archivbild)
Trainer Miroslav Jagatic ist mit seiner BSG Chemie Leipzig mit einem souveränen Sieg ins Sachsenpokal-Achtelfinale eingezogen. (Archivbild)  © Picture Point/Roger Petzsche

Im Stadion am Wasserturm beim Spitzenreiter der siebtklassigen Landesklasse West trafen Benjamin Luis (18. Minute) und Florian Kirstein per Doppelpack (23./28.) zur komfortablen 3:0-Halbzeitführung. Auch Luis machte seinen Doppelpack mit dem 4:0-Endstand (57.) perfekt. 

Der RFC hatte sich durch zwei Siege bei der SG Rotation Leipzig (4:2) und beim SV Merkur Oelsnitz (4:1) für die 3. Runde qualifiziert, Chemie stieg erst jetzt ein.

Nach dem 2:0-Erfolg in der Regionalliga Nordost gegen Aufsteiger FSV Luckenwalde wechselte BSG-Trainer Miroslav Jagatic auf gleich sieben Positionen: Neu in der Startelf standen Ersatz-Torhüter Julien Latendresse-Levesque, Alexander Bury, Benjamin Schmidt, Florian Kirstein, Benjamin Luis, Pascal Pannier und Tom Müller.

Gegen das Team von Trainer Carlo Kästner (der die Partie aus dem Kroatien-Urlaub verfolgte) waren die Gäste von Beginn an das tonangebende Team. Nach einer ereignisarmen ersten Viertelstunde schlugen die Chemiker aber innerhalb von zehn Minuten gleich dreimal zu.

Zuerst brachte Luis den Ball nach einer Ecke mit der Brust über die Linie (1:0/18.), ehe Kirstein nach zwei Vorlagen das Ergebnis noch vor der Pause auf 3:0 (23./28.) hochschraubte .

Start-Aufstellung in der Sachsenpokal-Partie Reichenbacher FC gegen die BSG Chemie Leipzig

Underdog Reichenbacher FC fightet,

Chemies Benjamin Luis gelangen zwei der vier Treffer. (Archivbild)
Chemies Benjamin Luis gelangen zwei der vier Treffer. (Archivbild)  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Einstellung bei den Reichenbachern stimmte an einem bewölkten Sonntagnachmittag, lediglich die Qualität gab den Ausschlag in Richtung der favorisierten Messestädter. 

Kurz nach dem Seitenwechsel gehörte somit der BSG die nächste Chance: Lucas Surek legte über rechts für Björn Nikolajewski auf, der im Zentrum kurz wartete und mit der Pike am Tor vorbeischoss (48.). 

Den Deckel endgültig drauf machte Luis, der nach missglücktem Klärungsversuch von Maurice Lange ohne Mühe auf 4:0 stellen konnte (57.). 

Nach einer Stunde spielten sich auf der Haupttribüne unschöne Szenen ab. Nach gegenseitigen Provokationen waren die Chemie-Anhänger kurz davor, auf die Seite der gegnerischen Fans einzudringen, nur ein Bauzaun bewahrte vor einer Auseinandersetzung. Security und Polizei konnten die Gemüter wieder beruhigen. Nach knapp vier Minuten ging's weiter.

Reichenbachs größte Chance gehörte Trainersohn Pascal Kästner, der in der 72. Minute Latendresse-Levesque mit einem satten Schuss aber nicht überwinden konnte. Auf der Gegenseite konnte sich Keeper Patrick Hettwer noch auszeichnen und immerhin eine höhere Pleite verhindern. 

Das Pokal-Achtelfinale ist auf den 18. November terminiert. Dann steigen auch die beiden klassenhöchsten Teams im Wettbewerb - die Drittligsten Dynamo Dresden und der FSV Zwickau - ein. Auf wen die BSG trifft, entscheidet die Auslosung. 

Zunächst einmal geht es für den Tabellenvierten aber nächsten Sonntag erneut ins Vogtland, dann im Ligaspiel zum VfB Auerbach, der nach einem 11:0 bei der SG Weixdorf ebenfalls souverän im Sachsenpokal-Achtelfinale steht. Anstoß ist 13.30 Uhr. 

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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