Mit der Hacke in die nächste Sachsenpokal-Runde: Mvibudulu und Chemie Leipzig lassen Siebtligist keine Chance!

Leipzig - Lockerer Einzug ins Viertelfinale! Die BSG Chemie Leipzig hat sich am Samstagnachmittag im Sachsenpokal standes- und erwartungsgemäß gegen den Siebtligisten Dresdner SC 1898 mit 6:0 (2:0) durchgesetzt.

Stephane Mvibudulu (li.) machte nach langer Verletzung sein erstes Spiel und traf direkt nach sieben Minuten zum 1:0. Dennis Mast erzielte mit dem 2:0 sein erstes Tor für Chemie Leipzig.
Stephane Mvibudulu (li.) machte nach langer Verletzung sein erstes Spiel und traf direkt nach sieben Minuten zum 1:0. Dennis Mast erzielte mit dem 2:0 sein erstes Tor für Chemie Leipzig.  © Bildmontage / PICTURE POINT / Roger Petzsche

Nachdem die Gäste aus der Landeshauptstadt das Heimrecht abgegeben hatten, sahen 1447 Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark die frühe 1:0-Führung durch Stephane Mvibudulu (7. Minute). Neuverpflichtung Dennis Mast erzielte eine halbe Stunde später mit dem 2:0 sein erstes Tor für die BSG (37.). In der zweiten Hälfte legten die Leipziger durch Timo Mauer (67.), Anton Kanther (69.) und Denis Jäpel (78., per Elfmeter/ 89.) zum 6:0-Endstand nach.

Miroslav Jagatic wechselte im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen die VSG Altglienicke in der Regionalliga am vergangenen Wochenende auf gleich fünf Positionen. Nicht nur auf den verletzten Florian Brügmann musste er verzichten – auch Tarik Reinhardt, Ben Keßler, Benjamin Boltze und Jäpel kamen zunächst nicht zum Einsatz. Für sie standen Manuel Wajer, Benjamin Schmidt, Paul Horschig, Kanther und der lange verletzte Rückkehrer Mvibudulu auf dem Platz.

Der Siebtligist unter Coach Tino Wecker schickte nach der knappen 0:1-Pleite gegen den VfB Zittau ebenfalls vier Neue aufs Feld: Für Adib Al Akied, Timo Hoffstadt, Markus Pöthe und Olaf Sieradzki kamen Hannes Müller, Pascal Hänisch, Alexander Nodewald und Franz Rösner.

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BSG Chemie Leipzig Später Lucky Punch! Chemie Leipzig schlägt Kellerkind Eilenburg

Die Gastgeber setzten früh ein Zeichen: Nach einem Ball von rechts auf Mvibudulu stand dieser zwar mit dem Rücken zum Tor, brachte das Leder aber trotzdem mit der Hacke im Kasten unter – 1:0 für die BSG (7.). Was für ein Comeback vom bulligen Stürmer!

Mit zum Teil gefühlten 90 Prozent Ballbesitz gab der Regionalligist auch danach klar den Ton an. Dank guter Reaktionen von DSC-Keeper Johnny Nestler blieb es zunächst bei der knappen Führung der Hausherren. Bis zur 37. Minute: Mvibudulu steckte zu Mast durch, der sich gegen die Gäste-Abwehr behauptete und nur noch zum 2:0 einschieben brauchte. Mit diesem souverän herausgespielten Zwischenstand ging es für die Chemiker in die Kabine.

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Die BSG ließ den Gästen vom Dresdner SC keine Chance und ballerte sich zum 6:0-Erfolg!
Die BSG ließ den Gästen vom Dresdner SC keine Chance und ballerte sich zum 6:0-Erfolg!  © Instagram-Screenshot/bsg_chemie_leipzig

Auch in der zweiten Hälfte wartete man vergeblich auf eine gefährliche Aktion der Dresdner Gäste – die BSG war weiterhin überlegen. Trotzdem wollte auch das 3:0 zunächst einfach nicht fallen: Kanther dribbelte sich zwar super durch, doch anstatt selbst abzuschließen, legte er die Kugel quer – allerdings ins Leere (63.). Ärgerlich!

Dann der Doppelschlag für die Chemiker! Nach einem Steilpass von Horschig auf den gerade erst eingewechselten Mauer überwand dieser den Keeper mit seinem Schuss – da war das 3:0 (67.)! Nur zwei Minuten später bediente Mast Kanther, der das Leder über Nestler zum 4:0 in die Maschen lupfte (69.).

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss gab es nach einem Foul an Alexander Bury noch einen Elfmeter – der eingewechselte Jäpel trat an und versenkte das Leder in die rechte Ecke zum 5:0 (78.).

Er ist bereits Rekordspieler: Chemie Leipzig verlängert mit Benjamin Schmidt
BSG Chemie Leipzig Er ist bereits Rekordspieler: Chemie Leipzig verlängert mit Benjamin Schmidt

Eine Zeigerumdrehung vor Schluss bekam der einen weiten Schlag von Benjamin Bellot noch einmal vor die Füße und legte zum 6:0 nach (89.). Am Ende hatte der Siebtligist keine Chance gegen Chemie. Die Leipziger zogen deshalb verdient ins Viertelfinale des Sachsenpokals ein.

Die BSG hat in der Regionalliga Nordost als Nächstes das Stadtderby beim 1. FC Lok Leipzig am Sonntag (14.05 Uhr) kommender Woche vor der Brust. Der DSC ist bereits am Mittwoch (14 Uhr) in der Landeskasse Ost beim FSV Oderwitz 02 zu Gast.

Titelfoto: Instagram-Screenshot/bsg_chemie_leipzig

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