Schon wieder keine Tore! Chemie Leipzig schafft nur Remis gegen Berliner AK

Leipzig - Die BSG Chemie Leipzig schafft es vor 2000 Fans im Alfred-Kunze-Sportpark einfach nicht über ein 0:0 hinaus! Im dritten Spiel in Folge hat es auch im Spiel gegen den Berliner AK nur für ein Unentschieden gereicht, obwohl die Leutzscher die Hauptstädter von Anfang bis Ende dominierten.

Stephane Mvibudulu, hier im Laufduell mit Berlins Lukas Lämmel, konnte keine seiner vielen Torchancen nutzen.
Stephane Mvibudulu, hier im Laufduell mit Berlins Lukas Lämmel, konnte keine seiner vielen Torchancen nutzen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Trotz dominanter erster Hälfte und deutlichem Chancen-Plus gegenüber den Gegnern aus der Hauptstadt blieb auch diese Partie der BSG wieder torlos.

Nach zwei Siegen und zwei Unentschieden trat die BSG, noch immer ungeschlagen, nun zum fünften Mal in Folge gegen eine Mannschaft aus Berlin an. Die Hauptstädter hingegen hatten sich nach durchwachsenem Saisonstart am vergangenen Mittwoch stark mit 5:2 gegen Hertha BSC II durchgesetzt.

Im Gegensatz zur Partie gegen Lichtenberg veränderte Chemie-Trainer Miroslav Jagatic seine Startelf auf drei Positionen. So durfte Alexander Bury zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an auf das Spielfeld, Tomas Petracek ersetzte nach überstandenen Knieproblemen Benjamin Luis und Tarik Reinhard war alleiniger Sechser. Erst nach Spielbeginn wurde bekannt, dass Phillipp Wendt sich beim Aufwärmen verletzt hatte. Er wurde durch Morgan Fassbender ersetzt.

Von Beginn an dominierten die Grün-Weißen vor begeisterten 2000 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark, doch trotz vieler guter Möglichkeiten, vor allem in der ersten halben Stunde, wollte der Ball einfach nicht im Tor landen. Auch wenn der Berliner AK sich in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte besser auf die Leipziger eingestellt hatte, blieben die Hauptstädter offensiv eher blass.

Die besten Gelegenheiten für die Leutzscher hatte dabei Stephane Mvibudulu. In der 6. Spielminute hatte BAK-Keeper Pascal Kühn dessen Abschluss gerade noch so zur Ecke klären können. Eine Viertelstunde später ging Mvibudulus Schuss nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (21.). Doch auch Stefan Karau hatte Pech. Nach einem Pass von Lucas Surek erwischte er den Ball nicht richtig mit dem Kopf und streifte lediglich das Aluminium (11.).

BSG Chemie Leipzig gegen Berliner Athletik Klub: Die Startaufstellungen

Chemie-Trainer Jagatic wechselte im Vergleich zum letzten Spiel auf drei Positionen.
Chemie-Trainer Jagatic wechselte im Vergleich zum letzten Spiel auf drei Positionen.  © Instagram-Screenshot/bsg_chemie_leipzig

Trotz Dominanz keine Tore: Hat Chemie das Toreschießen verlernt?

Chemie-Coach Miroslav Jagatic dürfte nicht erfreut sein über die Chancennutzung seiner Mannschaft.
Chemie-Coach Miroslav Jagatic dürfte nicht erfreut sein über die Chancennutzung seiner Mannschaft.  © Picture Point / Gabor Krieg

Auch in der zweiten Halbzeit gaben die Hausherren den Ton an. An Möglichkeiten für die Chemiker sollte es nicht mangeln, doch wurden diese nicht konsequent zu Ende gespielt. So ging Burys Schuss weit über das Tor drüber (52.) und kurz darauf ein erneuter Versuch -  nach einem abgewehrten Freistoß - ans Außennetz (54.).

Knapp zehn Minuten später lag nach der siebten Ecke für die Leutzscher der Ball plötzlich doch im Tor, doch Schiedsrichter Matthias Lämmchen hatte bereits vorher abgepfiffen (63.).

Trainer Jagatic versuchte es in der letzten Viertelstunde mit zwei frischen offensiven Kräften und brachte Benjamin Luis und Florian Schmidt (75.). Konnten die beiden in dieser hart umkämpften Partie noch etwas reißen?

In den letzten fünf Minuten mobilisierten die Leipziger auch noch einmal alle Kräfte und drückten nach vorn. 

Doch auch der letzte Eckball brachte den Hausherren nichts mehr ein, obwohl Kühn die Hereingabe nur ganz knapp erwischte (89.). Doch dann war Schluss und wieder reichte es dem Team aus Leutzsch nur für ein torloses Remis.

Im Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch durften am Samstag 2000 Fans ihre Mannschaft anfeuern.
Im Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch durften am Samstag 2000 Fans ihre Mannschaft anfeuern.  © Picture Point / Gabor Krieg

Dennoch bleiben die Grün-Weißen weiter ungeschlagen und klettern einen Platz hinauf auf den 3. Platz der Tabelle. Das nächste Spiel bestreiten sie am übernächsten Freitag (18. September) um 19 Uhr in Meuselwitz, während der Berliner AK einen Tag später um 13.30 Uhr den FC Carl Zeiss Jena empfängt.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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