CFC-Coach Berlinski: "Müssen unseren Stiefel über 90 Minuten herunterspielen!"

Chemnitz - Langsam aber sicher kehrt im Gellertstadion wieder Normalität ein! Am Sonntag gegen Union Fürstenwalde sind erstmals seit einem halben Jahr deutlich mehr als 1000 Zuschauer erlaubt. CFC-Coach Daniel Berlinski erhofft sich davon einen positiven Effekt für seine Elf.

CFC-Trainer Danile Berlinski erwartet heute von seiner Mannschaft, dass sie ihr Spiel durchzieht und nach einer eventuellen Führung diese nicht nur noch verteidigt.
CFC-Trainer Danile Berlinski erwartet heute von seiner Mannschaft, dass sie ihr Spiel durchzieht und nach einer eventuellen Führung diese nicht nur noch verteidigt.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Welche positiven Auswirkungen das haben kann, hat man zuletzt in Babelsberg gesehen, wo es die Mannschaft auf dem Platz geschafft hat, die 1000 Zuschauer so mitzunehmen, dass man das Gefühl hatte, man spielt vor 5000 Mann", berichtet Berlinski.

Fast so viele dürfen in Chemnitz künftig wieder ins Stadion. Die will man begeistern, damit der Funke überschlägt. 

Berlinski: "Egal ob es 2500 oder 1500 sind, wir müssen sie mit unserer Art und Weise auf dem Platz mitreißen, so dass jeder Zweikampf angefeuert wird. Das pusht dann auch die Jungs nochmal."

Und stärkt den Rücken! Zu einem Zeitpunkt, da sich die Ergebnisse noch nicht so recht eingestellt haben ist das ein, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor.

Fürstenwalde hingegen kann sich genau an den bisherigen Resultaten hochziehen. Bei jedem ihrer drei Saisonsiege lagen sie zuerst zurück. Außerdem konnte in Brandenburg der Landespokal geholt werden. 

"Sie haben sich sehr viel Mut angespielt", ist Berlinski überzeugt: "So treten sie auch auf und suchen immer spielerische Lösungen."

CFC-Abwehr momentan arg gebeutelt

Felix Schimmel (M.) musste gegen Babelsberg angeschlagen vom Platz geführt werden, hat sich für die heutige Partie aber fit gemeldet.
Felix Schimmel (M.) musste gegen Babelsberg angeschlagen vom Platz geführt werden, hat sich für die heutige Partie aber fit gemeldet.  © picture point/Sven Sonntag

Nachdem beim Remis gegen Babelsberg (2:2) trotz früher Führung und des filmreifen 2:1 von Doppeltorschütze Christian Bickel nur ein Zähler heraussprang, wissen alle beim CFC, was das Gebot der Stunde ist. 

"Wir dürfen nicht zu früh versuchen, das Ergebnis zu verteidigen, sondern müssen unseren Stiefel über 90 Minuten herunterspielen", fordert Berlinski, sich nicht hinten rein drängen zulassen.

Zumal die Abwehr momentan arg gebeutelt ist. Lukas Knechtel brach sich gegen Babelsberg die linke Mittelhand und steht nach bereits erfolgter OP nicht zur Verfügung. Außerdem fehlt Lukas Aigner mit Muskelfaserriss. 

Dafür gab Felix Schimmel nach der Gehirnerschütterung, die er sich in Babelsberg zugezogen hatte, Entwarnung und könnte wieder ein Kandidat für die Viererkette sein.

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

Mehr zum Thema Chemnitzer FC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0