Nach verlorenen Jahren beim FSV: CFC-Bickel darf endlich wieder spielen!

Chemnitz - Es hat für den Chemnitzer FC etwas gedauert, um vollends in der Regionalliga anzukommen. Mit dem ersten Saisonsieg gegen Germania Halberstadt (1:0) ist dieser Prozess längst noch nicht abgeschlossen, aber immerhin ein immens wichtiger Schritt geschafft.

Christian Bickel (r., gegen Michael Ambrosius) durfte auch gegen Halberstadt ran.
Christian Bickel (r., gegen Michael Ambrosius) durfte auch gegen Halberstadt ran.  © imago images/Haertelpress

CFC gleich Favorit heißt die simple Formel. Darauf reagiert nicht jeder Gegner mit haargenau den gleichen taktischen Mitteln wie Halberstadt, aber doch ähnlich: Man igelt sich ein und lauert auf Fehler. "Halberstadt hat zwei Busse hinten reingestellt. Durchs Zentrum durchzukommen, war sehr schwer", hatten Christian Bickel und Co. eine harte Nuss zu knacken.

Wenn etwas ging, dann nach seinen Standards oder denen von Paul Milde, dem Vorlagengeber für Tobias Müller. "Das waren unsere Möglichkeiten, für Gefahr zu sorgen und so fällt auch das Tor", blickt Bickel zurück. 

Das 1:0 hätte der Dosenöffner sein können, aber - und das zeigt, dass die neue CFC-Elf noch in der Findungsphase ist - das war es nicht. "In der zweiten Halbzeit müssen wir besser von hinten raus spielen. Da hat uns dann auch die Ruhe gefehlt", geht Bickel auf das Manko ein. "Vielleicht hatten wir auch ein bisschen Angst, noch etwas zu verlieren."

Umso erleichterter ließ es sich danach in den Katakomben auf dem Ergometer ausradeln und mit Halberstadts Coach Danny König Flachs spinnen. Beide kennen, und wie man sah, schätzen sich aus gemeinsamen Zeiten beim FSV Zwickau (2018-2020). Wenngleich das Kapitel für Bickel wenig erfolgreich gewesen ist. "Es war schon etwas enttäuschend, wie es gelaufen ist. Ein anderthalbes Jahr habe ich kaum Spielpraxis gehabt. Deswegen bin ich froh, jetzt hier auf meine Spiele zu kommen", meint Bickel.

Unter CFC-Coach Daniel Berlinski war er bisher in allen drei Liga- und beiden Sachsenpokal-Partien gesetzt.

Titelfoto: imago images/Haertelpress

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