Nach Corona-Schock beim CFC: Sportdirektor Causevic lobt die regelmäßigen Tests

Chemnitz - Am Sonntag blockten die Verantwortlichen beim Chemnitzer FC Fragen nach den Ergebnissen der zweiten Testreihe vehement ab. Am Montagmittag ging der Verein an die Öffentlichkeit und bestätigte einen positiven Corona-Fall in den Reihen der Mannschaft (TAG24 berichtete).

Veränderte Situation für CFC-Trainer Patrick Glöckner. Er kann heute ins Mannschaftstraining einsteigen, aber es fehlen drei Kicker.
Veränderte Situation für CFC-Trainer Patrick Glöckner. Er kann heute ins Mannschaftstraining einsteigen, aber es fehlen drei Kicker.  © Harry Haertel

27 Spieler sowie 13 Personen aus dem Trainerteam und Betreuerstab mussten sich am Sonnabend zum zweiten Mal jenen Corona-Tests unterziehen, die der DFB in seinem Hygienekonzept fordert. Bei einem Spieler, der laut CFC-Angaben völlig symptomfrei ist, wurde Covid-19 nachgewiesen.

Der CFC sorgt damit für den ersten Corona-Fall in der 3. Liga. Dieser dürfte Wasser auf die Mühlen der Saison-Abbruch-Befürworter sein. Der CFC zählte zu jenen zehn Vereinen, die sich Ende April für die Fortsetzung der Serie - elf Punktspiele stehen noch aus - eingesetzt hatten.

Das für Dienstag geplante erste gemeinsame Mannschaftstraining seit dem 13. März kann wie geplant stattfinden. Das zuständige Chemnitzer Gesundheitsamt erteilte hierfür die Freigabe und schickte nur den positiv getesteten Spieler sowie zwei weitere Kontaktpersonen aus dem CFC-Kader in 14-tägige häusliche Quarantäne.

Wie geht es mit der 3. Liga weiter?

CFC-Sportdirektor Armin Causevic.
CFC-Sportdirektor Armin Causevic.  © p.p./Krieg

Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen verrät der Verein die Namen nicht. "Wir sehen, wie schnell sich die Sachlage ändern kann. Noch in der ersten Testreihe am Donnerstag waren alle entnommenen Tests negativ", sagte CFC-Sportdirektor Armin Causevic:

"Die engmaschigen Proben erfüllen somit ihren angedachten Sinn. Wir sind dank der regelmäßigen Testungen sehr schnell in der Lage, die Betroffenen von der Mannschaft zu isolieren, die anderen Spieler, Trainer und Betreuer bestmöglich zu schützen und uns somit weiter konzentriert auf die mögliche Fortsetzung der laufenden Saison vorzubereiten."

Ob die jemals wieder angepfiffen wird, steht in den Sternen. Den 26. Mai als möglichen Re-Start-Termin hatte der DFB in der Vorwoche verworfen. 

Titelfoto: p.p./Krieg

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