CFC-Abwehrmann Itter vor Würzburg: "Wir marschieren bis zum Abpfiff!"

Chemnitz - Abstiegskampf ist Abnutzungskampf! Davon gezeichnet ist CFC-Verteidiger Pascal Itter. In Kaiserslautern zog er sich eine Verletzung an der Augenbraue zu, wurde umgehend ausgewechselt und medizinisch versorgt. Drei Tage später gegen Münster stand der 25-Jährige wieder auf dem Platz und leitete mit seinem Flankenball die späte Entscheidung ein. TAG24 sprach mit Itter, der vor zwei Jahren zum CFC kam.

Hart im Nehmen: Pascal Itter zog sich in Kaiserslautern eine Platzwunde an der Augenbraue zu, spielte drei Tage später aber wieder.
Hart im Nehmen: Pascal Itter zog sich in Kaiserslautern eine Platzwunde an der Augenbraue zu, spielte drei Tage später aber wieder.  © imago images/Eibner

TAG24: Bleibt bei diesem straffen Spielplan überhaupt Zeit, Siege wie gegen Münster zu genießen?

Itter: "Wir alle sind an unsere Grenzen gegangen, haben bis zuletzt Gas gegeben, weil wir den Sieg unbedingt wollten. Als der Ball im Tor lag, war die Erleichterung riesig. Nach vier Niederlagen haben wir dieses Erfolgserlebnis herbeigesehnt. Aber es geht am Freitag in Würzburg ja direkt weiter."

TAG24: Wie haben Sie das Eigentor von Simon Scherder erlebt?

Itter: "Dass ich im gegnerischen Strafraum auftauche, kommt eher selten vor. Wir wollten in den Schlussminuten einfach alles versuchen, und so habe ich den Ball ins Zentrum geflankt. Dass er dann so reingeht, ist irgendwo Glück, aber auch der Lohn für einen ordentlichen, leidenschaftlichen und willensstarken Auftritt."

"Wir wollen und müssen weiter punkten"

Was für ein Jubel: Pascal Itter (vorn) feierte mit seinen CFCern den späten Treffer gegen Münster.
Was für ein Jubel: Pascal Itter (vorn) feierte mit seinen CFCern den späten Treffer gegen Münster.  © Picture Point/Gabor Krieg

TAG24: Vor und nach dem Spiel standen die Fans vorm Stadion, es gab Videobotschaften von Spielerfrauen und -kindern. War das der entscheidende Schub?

Itter: "Im Spiel habe ich eher weniger daran gedacht, da bist du auf den Gegner fokussiert. Vor dem Spiel war das natürlich zusätzlich motivierend. Das zeigt, dass wir eine große Familie sind, dass die Fans - auch wenn sie derzeit leider nicht ins Stadion dürfen - hinter uns stehen. Das ist ein gutes Gefühl."

TAG24: Jetzt geht es nach Würzburg. Was rechnen Sie sich dort aus?

Itter: "Wir wollen und müssen weiter punkten. Das ist das Ziel. In dieser ausgeglichenen Liga ist alles möglich. Wichtig ist, dass wir gut regenieren. Wir sind fit, haben uns an dieses enorme Pensum gewöhnt und unseren Rhythmus gefunden. Dass wir bis zuletzt alles reinhauen, haben die letzten Spiele gezeigt. Wir werden auch in Würzburg bis zum Abpfiff marschieren." 

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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