CFC-Trainer Glöckner lobt das neue Sechser-Duo Tallig/Müller

Chemnitz - Kräfte schonen für das vielleicht alles entscheidende Derby in Zwickau? Für CFC-Trainer Patrick Glöckner ist das kein Thema! "Wir wollen drei Punkte. Das schaffen wir nur mit der besten Elf", betont der 43-Jährige vor dem heutigen Gastspiel beim KFC Uerdingen.

Erik Tallig grätscht Braunschweigs Marvin Pouri in die Parade, auch Tobias Müller (r.) ist zur Stelle.
Erik Tallig grätscht Braunschweigs Marvin Pouri in die Parade, auch Tobias Müller (r.) ist zur Stelle.  © imago images/Frank Kruczynski

Am Dienstagabend gegen Braunschweig (1:2) hatte er im Block gewechselt und fünf neue Spieler aufgeboten. Die frischen Kräfte brachten viel Schwung. Der Aufsteiger zeigte sein bestes Spiel seit dem Re-Start - nur das Ergebnis passte nicht. Nach zwei Siegen und sechs Niederlagen in den vergangenen acht Partien muss jetzt endlich etwas Zählbares her! Sonst rutscht das Glöckner-Team an diesem, spätestens am vorletzten Spieltag, wenn es zum FSV Zwickau geht, in die Abstiegsränge.

Die heutigen Gastgeber, die ihre Heimspiele in Düsseldorf austragen, können sich trotz ihrer scheinbar beruhigenden 46 Punkte nicht zurücklehnen. Grund ist die miserable Tordifferenz (-13). Und so werden die Krefelder weiter Vollgas geben.

Das erwartet Glöckner auch von seiner Elf. "Die Chancen, die wir uns gegen Braunschweig erarbeitet haben, reichen für fünf Spiele. Irgendwann wird der Knoten platzen. Ich glaube an meine Mannschaft. Am Ende wird es reichen", bleibt er optimistisch.

Die CFC-Mannschaft bedankte sich nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Braunschweig bei den Fans, die vor dem Stadion ausgeharrt und mitgefiebert hatten.
Die CFC-Mannschaft bedankte sich nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Braunschweig bei den Fans, die vor dem Stadion ausgeharrt und mitgefiebert hatten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Glöckner setzt auf aktiven Fußball

Daumen hoch! CFC-Trainer Patrick Glöckner konnte trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Truppe sehr zufrieden sein.
Daumen hoch! CFC-Trainer Patrick Glöckner konnte trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Truppe sehr zufrieden sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Glöckner setzt im Abstiegskampf auf aktiven Fußball. "Ich mag das Passive nicht. Meine Mannschaft soll das Spiel selbst in die Hand nehmen. Das sah gegen Braunschweig richtig gut aus. Daran wollen wir gegen den KFC anknüpfen", so der Trainer.

Im zentralen Mittelfeld setzt er auf das Duo Erik Tallig/Tobias Müller. "Beide haben es gegen Braunschweig super gemacht. Sie haben sich gut abgesprochen, die Defensive gut abgeriegelt und nach vorn viele Akzente gesetzt. So stellt man das sich vor. Wir hatten ein richtiges Herz in der Mitte", lobte Glöckner.

Große personelle Veränderungen plant er nicht: "Ich habe gern ein eingespieltes Team, weil dann die Automatismen besser sitzen und die Abstimmung passt. Wir werden sicher in einer ähnlichen Konstellation wie gegen Braunschweig spielen." 

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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