Eigentor in letzter Minute! CFC feiert späten Sieg gegen Münster

Chemnitz - Knisternde Spannung und ein ganz spätes Tor im Kellerkrimi! Der CFC gewinnt das Heimspiel gegen den SC Preußen Münster mit 1:0 (0:0) und klettert wieder über den Strich.

Der Chemnitzer Tobias Müller im Kopfballduell mit Seref Özcan.
Der Chemnitzer Tobias Müller im Kopfballduell mit Seref Özcan.  © Picture Point / Gabor Krieg

Lange sah es in diesem hart umkämpften Spiel nach einer Nullnummer aus. Dann köpfte der Münsteraner Simon Scherder den Ball ins eigene Netz. Zwei Minuten später war Schluss! Der blanke Wahnsinn. 

Emotional wurde es bereits vor dem Anpfiff. Rund 50 CFC-Fans machten die Spieler vor dem Stadion heiß für das immens wichtige Heimduell.

Im Stadion schickten die Spielerfrauen via Video-Leinwand die allerbesten Wünsche an ihre Männer.

Trainer Patrick Glöckner stellte das taktische System um, schickte seine Elf erstmals im 3-4-3 in den Punktekampf. Mit Philipp Sturm (Startelf-Debüt) und Lennard Maloney brachte er zwei junge und frische Kräfte.

Die Gäste aus Münster rührten wie erwartet kräftig Beton an. Sie igelten sich mit neun Mann in der eigenen Hälfte ein, machten die Räume eng. Der CFC kam selten in die Box.

CFC erhöht druck in zweiter Halbzeit

Pascal Itter (im Duell mit Maurice Litka) rettet den CFC und legte zum 1:0 vor. Den Ball köpfte dann der Münsteraner Scherder ins eigene Tor.
Pascal Itter (im Duell mit Maurice Litka) rettet den CFC und legte zum 1:0 vor. Den Ball köpfte dann der Münsteraner Scherder ins eigene Tor.  © Picture Point / Gabor Krieg

In der 18. Minute setzte sich Rafael Garcia im linken Strafraum durch, sein Schuss ging weit über den Kasten. Zehn Minuten später nahm der Deutsch-Spanier deutlich besser Maß. Den direkten Freistoß kratzte Schlussmann Maximilian Schulze Niehues mit den Fingerspitzen aus dem Winkel.

Mehr Torgefahr erzeugten die beiden Kellerkinder in der ersten Halbzeit nicht.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Chemnitzer den Druck. Erik Tallig und der zur Pause eingewechselte Tarsis Bonga versuchten aus der Distanz ihr Glück - vorbei. Dann zog Bonga nochmals zentral aus 20 Metern ab. Dieses Mal war Schulze Niehues auf dem Posten.

In der 63. Minute kam der bis dahin abgemeldete CFC-Torjäger Philipp Hosiner nach Garcia-Freistoß zum Kopfball - auch der bereitete dem aufmerksamen Preußen-Keeper keine Probleme.
Im Gegenzug musste Jakub Jakubov sein ganzes Können aufbieten. Den verdeckten Schuss von Lucas Cueto parierte der Torhüter der Himmelblauen in großer Manier.

Der CFC warf in den Schlussminuten alles nach vorn und wurde in der 90. Minute endlich belohnt. Den Schuss von Pascal Itter köpfte Scherder ins Tor! Unfassbar. 

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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