CFC-Kapitän Hoheneder: "Sind in einem Lernprozess!"

Chemnitz - Das Sieger-Bierchen ist gezischt, der Alkohol wieder aus dem Körper - die Glücksgefühle hoffentlich nicht: Am Mittwoch muss der Chemnitzer FC in Auerbach beim VfB ran und in der Regionalliga in die Erfolgsspur finden. Das geht nur durch positive Energie, dank der Glücksgefühle aus dem Sachsenpokal-Finale und den richtigen Schlüssen.

Ist der CFC am Mittwoch gegen Auerbach bei Standards gefährlicher? Wenn Kapitän Niklas Hoheneder (3. v. l.) wie hier beim Duell im April 2019 zu Werke geht, bestimmt.
Ist der CFC am Mittwoch gegen Auerbach bei Standards gefährlicher? Wenn Kapitän Niklas Hoheneder (3. v. l.) wie hier beim Duell im April 2019 zu Werke geht, bestimmt.  © Picture Point / Kerstin Dölitzsch

Anpfiff ist 19 Uhr, spät genug, damit die Himmelblauen ausgeschlafen sind. Denn wie meinte CFC-Kapitän Niklas Hoheneder nach dem Pokalsieg gegen Eilenburg: "Den Saisonstart haben wir bissel verschlafen. Die Niederlage war nicht schön."

Gemeint war das 1:2 daheim gegen Viktoria Berlin. Rein formal heißt das morgige Duell deshalb Tabellen-14. gegen den 16. - eine Region, in der der CFC keinesfalls herumdümpeln will. Deshalb richtet Hoheneder den Fokus auf Auerbach und haderte mit dem 2:1-Anschlusstreffer durch Eilenburg. "Das hätten wir vermeiden können, in dem wir ein taktische Foul in der Mitte machen", so der 34-Jährige.

"Wir sind noch in einem Lernprozess. Genau an solchen Sachen müssen wir arbeiten." Weil die CFC-Defensive den Konter durch ein Foul nicht unterband, nutzte Eilenburg den Platz und war plötzlich in der Partie. Aus einer 2:0-Führung wird so schnell ein 2:2 oder gar eine Niederlage.

Was ebenfalls auffiel gegen die Nordsachsen: Die Chancenverwertung war mangelhaft, die Ecken von Paul Milde sorgten nicht für Gefahr. "Das müssen wir nicht nur gegen Auerbach besser machen", gestand CFC-Mittelfeldstratege Tobias Müller.

Er selbst nahm sich dabei in die Pflicht, weiß aber auch: "Es passt noch nicht alles zusammen. Es sind 15 neue Leute gekommen. Ich glaube, wir sind jetzt drei, vier Wochen zusammen, da kann man nicht erwarten, dass ein Rad zu 100 Prozent ins andere greift. Es wird aber von Spiel zu Spiel besser." 

Titelfoto: Picture Point / Kerstin Dölitzsch

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