Kommentar: Auch Ex-Trainer David Bergner trägt Schuld am Abstieg des CFC!

Chemnitz - 45 Punkte hatte CFC-Trainer Patrick Glöckner in der Winterpause als Zielmarke ausgegeben. Es wurden 44. Ein Zähler zu wenig, um die 3. Liga zu halten.

CFC-Coach Patrick Glöckner (F.l.) ist mit seiner Mannschaft in die Regionalliga abgestiegen. Sein Vorgänger David Bergner (F.r.) ist nicht ganz unschuldig an der Situation.
CFC-Coach Patrick Glöckner (F.l.) ist mit seiner Mannschaft in die Regionalliga abgestiegen. Sein Vorgänger David Bergner (F.r.) ist nicht ganz unschuldig an der Situation.  © Picture Point/ Gabor Krieg, Picture Point/ K. Kummer

Der 43-Jährige geht damit als Abstiegstrainer in die Historie der Himmelblauen ein. An seinen Sympathiewerten wird das nichts ändern.

Glöckner hat dem krisengeschüttelten Verein mit seiner ehrlichen, authentischen, kommunikativen und offenen Art unheimlich gut getan. Dass er mit seiner sportlichen Mission, dem Klassenerhalt, denkbar knapp gescheitert ist, nagt an dem ehrgeizigen Fußball-Lehrer. Doch er trägt nicht die alleinige Schuld.

Glöckner übernahm vor dem 10. Spieltag. Damals lag der CFC mit sechs Punkten auf Platz 19. Bis zur Covid-19-Pause holte der Chefcoach mit seinem Team sieben Siege, sieben Unentschieden und kassierte nur vier Niederlagen.

Mit diesem Punkteschnitt (1,55) hätte er die Chemnitzer locker zum Klassenerhalt geführt.
Nach der Corona-Pause lief es deutlich schlechter, sprangen in elf Partien nur noch drei Siege und ein Remis heraus.

Für die Pandemie kann Glöckner nichts. Auch nicht für die miese Bilanz seines Vorgängers. Trainer David Bergner hinterließ eine völlig verunsicherte Mannschaft, die magere drei Punkte aus den ersten acht Spielen erkämpft hatte.

Die Hypothek des schlechten Saisonstarts war letztlich zu groß für das Glöckner-Team. Auch deshalb müssen die Chemnitzer nach einem Jahr zurück in die 4. Liga.  

Titelfoto: Picture Point/ Gabor Krieg, Picture Point/ K. Kummer

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