Verkündet der CFC am Donnerstag den Abschied von Trainer Patrick Glöckner?

Chemnitz - Die Zeichen stehen längst auf Abschied. Offiziell verkündet hat der CFC die Trennung von Cheftrainer Patrick Glöckner aber auch am Mittwoch nicht!

Der CFC hat die Trennung von Trainer Patrick Glöckner noch nicht offiziell bestätigt, aber die Zeichen stehen auf Abschied.
Der CFC hat die Trennung von Trainer Patrick Glöckner noch nicht offiziell bestätigt, aber die Zeichen stehen auf Abschied.  © Picture Point / Gabor Krieg

Eigentlich wollte sich der 43-Jährige bereits Ende der vergangenen Woche zu seiner Zukunft erklären. Plötzlich kam das Interesse des Drittligisten SV Waldhof Mannheim an Glöckner an die Öffentlichkeit (TAG24 berichtete).

Der Fußball-Lehrer ist nach wie vor Kandidat Nummer eins für den offenen Trainerposten beim SVW. Hinter den Kulissen wird offenbar um die Ablöse gefeilscht.

Glöckner hatte bei seinem Amtsantritt im September des vergangenen Jahres auch für die 4. Liga unterschrieben. Dass er mit den Himmelblauen ein Klasse tiefer geht, wird mit jedem Tag, der verstreicht, unwahrscheinlicher.

"Es macht wenig Sinn, auf die Einhaltung des Vertrags zu pochen, wenn Motivation und Hingabe für das Projekt nicht zu 100 Prozent passen", betonte Sportdirektor Armin Causevic in der vergangenen Woche gegenüber TAG24 und bestätigte, dass er bereits Gespräche mit möglichen Trainer-Kandidaten geführt hat. 

Die Zeit drängt beim CFC

Den Glöckner-Nachfolger können die Chemnitzer aber erst präsentieren, wenn der alte Trainervertrag aufgelöst ist. Die Zeit drängt. Am 8. August haben die Chemnitzer ihr erstes Pflichtspiel, das Halbfinale im Landespokal gegen den Oberligisten FCI Leipzig. Eine Woche später startet die Regionalliga.

"Wir wollen möglichst noch in dieser, spätestens zu Beginn der neuen Woche mit dem Mannschaftstraining starten", erklärt Causevic. Das macht freilich nur Sinn, wenn ein Cheftrainer auf dem Platz steht.

Mit Philipp Sturm verlässt indes ein weiterer Offensivspieler den Absteiger. Den Österreicher, der wegen Verletzungen in der 3. Liga kaum zum Einsatz kam, zieht es zurück in sein Heimatland.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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