CFC-Coach Berlinski nach Sachsenpokal-Niederlage: "Kein schlechtes, aber auch kein gutes Spiel"

Chemnitz - Der Siegtorschütze war nach dem Sachsenpokal-Sieg für Lok Leipzig am Samstag zu Tränen gerührt, der geschlagene Mann zwischen den Pfosten musste sich auf die Zunge beißen, um nicht zu kritische Worte für den Chemnitzer FC zu finden!

Lok-Kicker Djamal Ziane (29) war nach dem Abpfiff zu Tränen gerührt, schoss in der Verlängerung das entscheidende Tor.
Lok-Kicker Djamal Ziane (29) war nach dem Abpfiff zu Tränen gerührt, schoss in der Verlängerung das entscheidende Tor.  © picture point/Sven Sonntag

"Ich konnte es einfach nicht glauben, hatte Tränen in den Augen, als ich Richtung Bank geschaut habe und alle hochgesprungen sind", verriet Lok-Angreifer Djamal Ziane (29) nach dem verdienten Pokalsieg der Leipziger gegen den Rekordpokalsieger aus Chemnitz.

CFC-Schlussmann Jakub Jakubov (32), bester Himmelblauer auf dem Platz, hatte mehrmals hervorragend pariert. Beim Schuss von Ziane in der 111. Minute war er chancenlos. "Der Ball wird noch leicht abgefälscht. Ob er haltbar war? Das muss ich mir nochmal anschauen", sagte Jakubov.

Bei den Pokalsiegen 2019 und 2020 war er dabei, der Hattrick blieb ihm mit dem CFC verwehrt. "Ich bin noch sehr emotional und muss mich etwas zurücknehmen", meinte der Keeper und sagte zu den 120 umkämpften Minuten nur so viel: "Lok ist der verdiente Sieger. Wir haben uns zu wenige Chancen erspielt. Wenn man in Überzahl ist, muss man sich wenigstens ins Elfmeterschießen retten."

CFC-Schlussmann Jakub Jakubov (32) am Boden! Die Enttäuschung war nach der Sachsenpokal-Niederlage groß.
CFC-Schlussmann Jakub Jakubov (32) am Boden! Die Enttäuschung war nach der Sachsenpokal-Niederlage groß.  © imago images/Beautiful Sports
CFC-Coach Daniel Berlinski (35) hatte auf den himmelblauen Sachsenpokal-Sieg gehofft - doch daraus wurde nichts.
CFC-Coach Daniel Berlinski (35) hatte auf den himmelblauen Sachsenpokal-Sieg gehofft - doch daraus wurde nichts.  © picture point/Sven Sonntag

Trainer Daniel Berlinski (35) erklärte: "Es war kein schlechtes, aber auch kein gutes Spiel von uns. Wir hatten ein paar gute Umschaltmomente, haben zu wenig daraus gemacht." Er hatte vor dem Finale vom Willen, von Leidenschaft und Mentalität gesprochen - und da war Lok am Samstag einfach besser.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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