CFC-Coach Berlinski: "Gegen den BFC muss vieles besser werden!"

Leipzig - Der Chemnitzer FC arbeitet sich in kleinen Schritten voran: auswärts einen Punkt mitnehmen, zu Hause gewinnen.

Gleich zappelte der Ball im CFC-Netz: Maik Salewski bezwang Keeper Jakub Jakubov.
Gleich zappelte der Ball im CFC-Netz: Maik Salewski bezwang Keeper Jakub Jakubov.  © Picture Point/Gabor Krieg

Läuft es weiter so, könnte am Ende das eintreten, was Lok-Trainer Almedin Civa am Sonnabend nach dem 1:1 zwischen den Leipzigern und Himmelblauen prophezeite: "Chemnitz steht am Ende ganz oben."

Aktuell grüßt Viktoria Berlin von der Spitze. Der CFC liegt mit zehn Punkten Rückstand auf Platz acht. Wie ein Spitzenteam präsentierten sich die Gäste in der Messestadt (noch) nicht. Nach dem furiosen Pokalauftritt gegen Hoffenheim "genehmigte" sich der eine oder andere Spieler eine Auszeit.

Trainer Daniel Berlinski: "Solche Tage gibt es. Was mir gefallen hat: Wie meine Mannschaft bei diesem starken Gegner nach dem Rückstand zurückgekommen ist."

Zu verdanken hatte der CFC das Remis einem Mann: Christian Bickel. Wenn es im Lok-Strafraum gefährlich wurde, hatte der Routinier seinen Fuß im Spiel. So in der 10. Minute, als er den "tödlichen" Pass in die Tiefe spielte, Danny Breitfelder die Topchance leider nicht verwerten konnte.

In der zweiten Halbzeit versuchte Bickel, den weit vor seinem Kasten stehenden Lok-Keeper Jannes Tasche mit einem Schuss von der Mittellinie zu überwinden, was misslang.

Daumen rauf! Christian Bickel, der Mann mit Überblick.
Daumen rauf! Christian Bickel, der Mann mit Überblick.  © Harry Härtel

CFC-Spieler Christian Bickel behielt den Überblick

Hatte einiges lautstark zu beanstanden: Daniel Berlinski.
Hatte einiges lautstark zu beanstanden: Daniel Berlinski.  © Picture Point/Gabor Krieg

Beim Ausgleich behielt Bickel den Überblick. Der Ex-Zwickauer sah, dass der Leipziger Torhüter am kurzen Pfosten stand und die Mauer ausrichtete. Sekunden später zappelte der Ball im linken Eck.

"Da haben wir geträumt", gestand Lok-Innenverteidiger Mike Eglseder: "Der Freistoß war dann schön ausgeführt." Bickel "teilte" den Torerfolg mit Okan Kurt: "Das war eine Co-Produktion."

Kurt hatte sich bei Schiri Rasmus Jessen erkundigt, ob er der Ball bereits freigegeben hat. Hatte er. Alles regelkonform. 

Den Zähler rettete die Berlinski-Elf ins Ziel. "Aggressivität, Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten - gegen den BFC Dynamo muss vieles besser werden. Aber das wissen die Jungs selbst", betonte der CFC-Trainer.

Das Heimspiel gegen den DDR-Serienmeister geht am Mittwochabend über die Bühne. 

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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