CFC-Dreierpacker Hosiner nach verpasstem Klassenerhalt am Boden zerstört: "Extrem bitter!"

Chemnitz - Himmelblaues Tränenmeer! Um 15.55 Uhr pfiff Schiedsrichter Benjamin Brand das Duell des Chemnitzer FC mit dem FC Hansa Rostock (4:2) ab und besiegelte den Abstieg der Hausherren.

Drei Tore beim 4:2-Sieg und doch abgestiegen - Philipp Hosiner kann's nicht fassen.
Drei Tore beim 4:2-Sieg und doch abgestiegen - Philipp Hosiner kann's nicht fassen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Torhüter Jakub Jakubov, zuvor mit zahlreichen Klasseparaden, weinte Rotz und Wasser. 

Philipp Hosiner stand 20 Minuten nach dem Abpfiff immer noch enttäuscht auf dem Rasen.

"Wir haben alles gegeben, alles probiert. Das war wieder der erfrischende Offensivfußball, den wir vor der Corona-Pause so oft abgeliefert haben. Dass wir trotzdem absteigen, ist extrem bitter", meinte der Österreicher, der am letzten Spieltag seine Torflaute mit drei Treffern stoppen konnte. 

Geholfen hat es den Himmelblauen nicht mehr.


Hosiner, der selbst in 14-tägige Quarantäne musste, wollte den Abstieg nicht auf Covid-19 schieben: "Wir wollten es sportlich lösen. Wir Spieler haben dafür gestimmt, dass die Saison zu Ende gespielt wird. Keiner konnte damals ahnen, dass es so läuft. Wir sind zu spät aus der Abwärtsspirale herausgekommen."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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