CFC-Kapitän Hoheneder nach Pleite in Leipzig: "Waren vor dem Tor nicht gefährlich genug"

Chemnitz/Leipzig - "Wir gehen erhobenen Hauptes in die Pause", meinte CFC-Innenverteidiger Niklas Hoheneder nach der Pleite bei Chemie Leipzig.

CFC-Innenverteidiger Niklas Hoheneder analysierte nach der Pleite in Leipzig zwei fatale Fehler seiner Mannschaft.
CFC-Innenverteidiger Niklas Hoheneder analysierte nach der Pleite in Leipzig zwei fatale Fehler seiner Mannschaft.  © Picture Point/Gabor Krieg

"2:0 klingt klar und deutlich, doch wir haben hier das Spiel gemacht, es bis zum Strafraum gut gespielt. Leider waren wir vor dem Tor nicht gefährlich genug."

Eine treffende Analyse des Kapitäns, die aber nur die halbe Wahrheit war. Zum Spielverlauf zählten auch jene sieben Minuten nach der Pause, in denen die Chemnitzer nicht präsent und energisch genug waren, in denen die Chemiker zwei Mal eiskalt zuschlugen.

"Ich rutsche vor dem 1:0 weg, komme nicht mehr an den Ball", berichtete Hoheneder: "Das 2:0 war eine ähnliche Situation. Auch da verteidigen wir es nicht gut. Bis dahin hatte Chemie keine einzige Möglichkeit."

"Diese zwei Fehler von uns eiskalt zu bestrafen, zeugt von offensiver Qualität. Und die haben die Leipziger in dieser Saison", so Hoheneder.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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