CFC-Kicker Köhler schwärmt von seinem alten und neuen Trainer: "Wir verstehen uns super!"

Chemnitz - Mit 27 Jahren hat sich für Nils Köhler der Traum vom Fußballprofi doch noch erfüllt. Am 25. Juli unterschrieb er beim Chemnitzer FC und folgte damit Chefcoach Daniel Berlinski.

CFC-Trainer Daniel Berlinski setzt auf Nils Köhler.
CFC-Trainer Daniel Berlinski setzt auf Nils Köhler.  © Picture Point/ Roger Petzsche

Bereits beim SV Lippstadt 08 arbeiteten die beiden zusammen und schrieben eine kleine Erfolgsgeschichte: Meisterschaft, Aufstieg in die Regionalliga West, Klassenerhalt.

Mit dem Wechsel nach Chemnitz verließ Köhler das vertraute Umfeld. "Die erste Zeit war schwierig. Das erste Mal von zu Hause weg. Seit der D-Jugend habe ich für den SV Lippstadt gespielt. Unterm Strich zählt, dass ich beim CFC die Möglichkeit bekommen habe, professionell Fußball zu spielen", berichtet der flexibel einsetzbare linke Außenbahnspieler.

Sportlich lief es in den ersten Wochen gut für Köhler. Er konnte sich einen Platz in der ersten Elf erkämpfen. Im Landespokal und zum Punktspiel-Auftakt spielte er von Beginn an und über die volle Distanz.

Das zeigt, dass er trotz der langen Covid-19-Pause - die Regionalliga West brach die Saison mit dem 21. Spieltag Anfang März ab - in einem guten Fitnesszustand nach Chemnitz gekommen ist. 

CFC-Neuzugang Nils Köhler hält viel von Coach Daniel Berlinski

CFC-Neuzugang Nils Köhler (l.) versucht hier im Halbfinale des Sachsenpokals seinen Gegner Nikolas Celotti König (FC International Leipzig) auszuspielen.
CFC-Neuzugang Nils Köhler (l.) versucht hier im Halbfinale des Sachsenpokals seinen Gegner Nikolas Celotti König (FC International Leipzig) auszuspielen.  © Picture Point/ Roger Petzsche

Köhler: "Wir hatten in Lippstadt eine kleine Trainingsgruppe, haben uns zwei Mal die Woche fit gehalten. Hinzu kamen tägliche Läufe und ein paar Workouts."

Von Trainer Berlinski schwärmt der Neuzugang in höchsten Tönen. Dass der Trainer nur sieben Jahre älter ist, findet Köhler gut: "Wir verstehen uns auch neben dem Platz super. Er denkt teilweise noch wie wir Spieler. Das merkt man auch in den Trainingseinheiten. Wenn wir da eine Runde Rondo zocken, ist er gern mit dabei."

In Lippstadt hatten sie "eine super Zeit". Die "eineinhalb Jahre, die er da war, war die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte. Er ist sehr, sehr ehrgeizig. Er hat die Mannschaft auf Platz zwölf übernommen. Wir sind Meister geworden und aufgestiegen. Die Regionalliga zu halten, hatte der SV zuvor noch nie geschafft."

Und am Samstag könnten Köhler und Berlinski zusammen eine Premiere feiern. Im Sachsenpokal-Finale ist der CFC beim FC Eilenburg in der Pflicht den Titel zu verteidigen und beide haben noch keinen Pokal geholt...

Titelfoto: Picture Point/ Roger Petzsche

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