CFC-Neuzugang Berger: "Ich fühle mich im Osten einfach wohl"

Chemnitz - Mit dem FSV Zwickau stieg er 2016 in die 3. Liga auf, mit Lok Leipzig scheiterte er vor zwei Jahren in der Relegation - was erlebt Neuzugang Robert Berger (25) in dieser Saison mit dem Chemnitzer FC?

Robert Berger (25) ist einer der erfahrensten Spieler bei den Himmelblauen. Am Sonntag in Greifswald will er wieder für Ruhe in der CFC-Abwehr sorgen.
Robert Berger (25) ist einer der erfahrensten Spieler bei den Himmelblauen. Am Sonntag in Greifswald will er wieder für Ruhe in der CFC-Abwehr sorgen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der Auftakt in die Regionalliga-Saison verlief vielversprechend. Beim 3:0 gegen Tennis Borussia war Berger von den Berlinern kaum zu stoppen. Immer wieder zündete der gebürtige Oberlausitzer auf der rechten Außenbahn den Turbo.

"Das ist genau mein Spiel. Ich kann an der Außenlinie hoch- und runterrennen", lacht Berger und ergänzt: "Ich bin nicht der Trickser oder Dribbler - ich komme über meine Dynamik, agiere aus dem Sprint heraus mit langen Bällen."

Mit 39 Drittliga- und 128 Regionalliga-Einsätzen zählt Berger zu den erfahrensten Spielern beim CFC. Was auffällt: Mit Energie Cottbus, wo er im Mai 2014 bereits Zweitligaluft schnuppern durfte, Zwickau, Lok Leipzig und dem CFC stehen durchweg Ostvereine in seiner Vita. "Ich fühle mich im Osten einfach wohl", betont der 25-Jährige.

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Auch in Chemnitz ist er sofort angekommen, hinterließ in allen Testspielen einen starken Eindruck. "Die ersten Wochen sind wahnsinnig schnell vergangen. Ich habe mich sofort an mein neues Umfeld gewöhnt. Das hatte ich aber auch nicht anders erwartet", sagt Berger.

Mit seinen Teamkollegen will er am Sonntag beim Aufsteiger Greifswald mit weiteren drei Punkten Tabellenplatz eins verteidigen: "Wir wissen, dass wir die Qualität in der Mannschaft haben. Wir müssen sie nur Woche für Woche abrufen."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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