CFC schafft gegen Halberstadt den ersehnten Befreiungsschlag!

Chemnitz - Im dritten Anlauf hat es geklappt! Der Chemnitzer FC setzte sich im Heimspiel gegen den VfB Germania Halberstadt vor 704 Zuschauern mit 1:0 (0:0) durch und darf sich über die ersten drei Punkte freuen.

Dieser CFC-Treffer von Lukas Knechtel (M.) wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Dieser CFC-Treffer von Lukas Knechtel (M.) wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt.  © Picture Point / Gabor Krieg

Gegen tief stehende Gäste war extrem viel Geduld gefragt - und auch mal eine zündende Idee. Letzteres ging den Himmelblauen ab. 

Trotz deutlichem Übergewicht im Mittelfeld gab es aus dem Spiel heraus keine nennenswerten Strafraumszenen, weil zu viel horizontal statt vertikal gespielt wurde. 

Halberstadt machte es aber auch clever. Griff der CFC an, traf er auf eine Fünferkette und wurde früh attackiert - auch mal auf Kosten eines taktischen Fouls.

Für etwas Alarm sorgten die ruhenden Bälle von Paul Milde und Christian Bickel. Alexander Dartsch - der Angreifer begann an seinem 26. Geburtstag für Danny Breitfelder in der Spitze - stocherte die Kugel nach Ecke neben den Pfosten (13.). 

Niklas Hoheneders Kopfball (22.) klärte Patrik Twardzik vor der Linie, einen direkten Bickel-Freistoß (31.) kratzte Ex-CFC-Keeper Florian Sowade aus dem Winkel. 

Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff fiel eine Freistoßflanke vor die Füße von Lukas Knechtel, dessen Tor wegen Abseits zurückgepfiffen wurde.

Die Aufstellungen der Partie Chemnitzer FC gegen VfB Germania Halberstadt

Tobias Müller sorgt beim Chemnitzer FC für Jubel

Riesenjubel: Tobias Müller (M.) köpfte den CFC zum Sieg.
Riesenjubel: Tobias Müller (M.) köpfte den CFC zum Sieg.  © Picture Point / Gabor Krieg

Das war schon zum Haare raufen. Doch Geduld zahlt sich bekanntlich aus. 

Nach der siebten (!) Ecke war es dann endlich soweit. Milde servierte an den kurzen Pfosten auf den Kopf von Tobias Müller (49.) - 1:0. 

Der Mittelfeldspieler war schon unter der Woche beim 1:2 in Auerbach erfolgreich gewesen.

Halberstadt tat jetzt mehr fürs Spiel und öffnete die Räume. Weil die Angriffe der punktlosen Gäste allerdings genauso unsauber zu Ende geführt wurden, wie die CFC-Konter, geriet das Resultat nicht mehr in Gefahr.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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