CFC seit neun Spieltagen ungeschlagen! Doch Müller mahnt: "Sollten demütig bleiben"

Chemnitz - Seit der Rückkehr des Kapitäns lief es bei den Himmelblauen wie am Schnürchen: drei Spiele, drei Siege. Mit dem 0:0 gegen den SV Babelsberg 03 riss diese Serie - nicht nur für den Chemnitzer FC, sondern auch für Capitano Tobias Müller (28).

Mit dem Kapitän läuft's, auch wenn gegen Babelsberg nur ein 0:0 heraussprang. CFC-Spielführer Tobias Müller (28, M.) setzt sich hier gegen die Babelsberger Emir Gencel (20, l.) und Janne Sietan (19) durch.
Mit dem Kapitän läuft's, auch wenn gegen Babelsberg nur ein 0:0 heraussprang. CFC-Spielführer Tobias Müller (28, M.) setzt sich hier gegen die Babelsberger Emir Gencel (20, l.) und Janne Sietan (19) durch.  © Harry Haertel

Fast drei Monate lang war der 28-Jährige außer Gefecht. Am 20. November stand er erstmals wieder auf dem Platz. Das Team von Trainer Daniel Berlinski (35) fegte Auerbach mit 5:1 weg. Es folgten zwei Dreier in Berlin bei Tasmania und Tennis Borussia.

Gegen die stark ersatzgeschwächten Filmstädter reichte es am Sonnabend nur für einen Punkt. Nicht zuletzt, weil die Chemnitzer über eine Halbzeit lang in Unterzahl waren.

"Jeder, der schon mal Fußball gespielt hat, weiß, dass es mit einem Spieler weniger nicht einfacher wird. Uns hat vorn ein Mann gefehlt, der die Bälle abnehmen und verwerten kann", meinte Müller zur Ampelkarte von Benjika Caciel (20).

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"Ich muss der Mannschaft trotzdem ein Riesenkompliment machen, wie sie sich nach dem Platzverweis gewehrt, die Babelsberger vom eigenen Tor weggehalten und zwei, drei richtig gute Chancen herausgespielt hat", so Müller.

Musste schon vor der Pause duschen: CFC-Spieler Benjika Caciel (20, l.).
Musste schon vor der Pause duschen: CFC-Spieler Benjika Caciel (20, l.).  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Kapitän Müller hofft gegen Fürstenwalde auf drei Punkte

CFC-Kapitän Tobias Müller (28) will am Sonntag in Fürstenwalde den nächsten Sieg einfahren.
CFC-Kapitän Tobias Müller (28) will am Sonntag in Fürstenwalde den nächsten Sieg einfahren.  © Picture Point/Gabor Krieg

Kilian Pagliuca (25) fehlten beim Kopfball und Torschuss ebenso die berühmten Zentimeter wie Stanley Keller (19), der in der Schlussphase aus Nahdistanz verzog. Der Angriff der seit neun Spieltagen ungeschlagenen Chemnitzer Richtung Tabellenspitze bekam mit der achten Punkteteilung einen Dämpfer.

Müller blickt aktuell ohnehin nicht nach oben. "In den vergangenen Wochen haben wir es sehr ordentlich gemacht. Aber wir sollten demütig bleiben", betonte der Mittelfeld-Stratege: "Wir brauchen nicht über hätte, wenn und aber zu reden. Wir wollten gegen Babelsberg drei Punkte. Am Ende des Tages war es ein Zähler, der beiden Teams gerecht wurde. Ich hoffe, dass wir am Sonntag in Fürstenwalde den nächsten Sieg einfahren können."

Wenn gespielt werden darf! Das für den vergangenen Sonntag angesetzte Heimspiel der Fürstenwalder gegen Tennis Borussia war wegen der vereisten Spielfläche abgesagt worden.

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Für die kommenden Tage sind in Brandenburg höhere Temperaturen vorhergesagt.

Titelfoto: Harry Haertel

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