CFC-Sportchef Marc Arnold wünscht sich für Rückrunde mehr Tore und Siege

Chemnitz - "Wir können nicht zufrieden sein", findet Chemnitzer FC Sport-Geschäftsführer Marc Arnold (51) deutliche Worte, was das Abschneiden der Himmelblauen in der Hinrunde betrifft. 31 Punkte und Platz sieben sind nicht das, was sich die Verantwortlichen vor der Saison erhofft hatten.

CFC-Coach Daniel Berlinski (35, l.) und Sportchef Marc Arnold (51) haben die Hinrunde genau analysiert.
CFC-Coach Daniel Berlinski (35, l.) und Sportchef Marc Arnold (51) haben die Hinrunde genau analysiert.  © Picture Point / Sven Sonntag

"Es gibt Gründe, warum die Hinrunde so gelaufen ist, ohne das als Ausrede zu nehmen", ergänzt Arnold: "Zu Beginn hatten wir viele Verletzte, im September unsere Corona-Unterbrechung. Außerdem fehlte mit Tobias Müller (28) als Kapitän ein ganz wichtiger Faktor für unser Spiel."

Müller hatte sich Ende August beim 1:1 gegen Chemie Leipzig einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. Fast drei Monate später, im Heimspiel gegen den VfB Auerbach, kehrte er zurück. Prompt schafften die Chemnitzer zum ersten Mal zwei Siege in Folge.

Arnold sieht eine positive und stabile Entwicklung: "Dem souveränen 5:1 gegen Auerbach haben wir bei Tasmania Berlin einen sehr professionellen Arbeitssieg folgen lassen. So muss man an diese Aufgaben herangehen."

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Der 51-Jährige, seit 1. März dieses Jahres im Amt, hätte gern ein paar Siege mehr gesehen. Stattdessen sprangen in 19 Partien sieben Unentschieden heraus. Sechsmal spielte die Elf von Trainer Daniel Berlinski (35) 1:1, einmal 0:0.

"Spieler wissen, dass sie noch eine Schippe drauflegen können"

Arnold: "Wir haben in der Hinrunde nur 20 Gegentore bekommen. Das ist okay. Dem gegenüber stehen 32 erzielte Treffer. Da ist noch Luft nach oben. Tore schießen bedeutet meistens auch Siege einfahren."

Positiv bewertet er, dass die Mannschaft sehr selbstkritisch mit ihren Leistungen umgegangen ist. "Die Spieler wissen, dass sie noch eine Schippe drauflegen können und dass sie als Team weiter zusammenwachsen müssen", erklärt Arnold im Interview mit dem vereinseigenen TV-Kanal.

"Der große Umbruch liegt noch nicht so lange zurück. Die vergangene Saison war nach 13 Spieltagen beendet. Die Mannschaft ist noch nicht so gefestigt. Wir sind da auch sehr reflektiert."

Titelfoto: Picture Point / Sven Sonntag

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