CFC-Sprinter Ogbidi gegen Fürstenwalde an allen Toren beteiligt: Wird "Turbo-Theo" der neue Garcia?

Chemnitz - Der Top-Vorlagengeber der vergangenen Jahre, Rafael Garcia, hat den Chemnitzer FC nach dem Abstieg verlassen. Der pfeilschnelle Deutsch-Spanier zog mit Chefcoach Patrick Glöckner weiter zum SV Waldhof Mannheim.

Theo Ogbidi (l.) wurde gegen Fürstenwalde auch selbst torgefährlich.
Theo Ogbidi (l.) wurde gegen Fürstenwalde auch selbst torgefährlich.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Lücke, die Garcia hinterlassen hat, wurde offenbar schneller geschlossen als erwartet. Theo Ogbidi, zuletzt beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag, zündet auf der Außenbahn den Turbo. Nicht nur das: Der 19-Jährige entpuppt sich auch als Tor-Vorbereiter!

Beim 3:2 gegen den FSV Union Fürstenwalde war Ogbidi an allen drei Treffern beteiligt. Eine Flanke verwertete Kevin Freiberger, eine weitere sprang an die Hand des Gegners - Strafstoß. 

In der 2. Halbzeit spielte Ogbidi seine Schnelligkeit aus und wurde im Strafraum unsanft gebremst - wieder zeigte der Schiri auf den Punkt.

"Es macht einfach Spaß, Tore vorzubereiten", lacht der Youngster, der in Halle/Saale geboren wurde, beim HFC und später bei RB Leipzig ausgebildet wurde und beim 1. FCM als jüngerer Jahrgang in der U17-Bundesliga auflaufen durfte.

Den Durchbruch im Männerbereich will er beim CFC schaffen. Macht Ogbidi so weiter, könnte ihm das gelingen. 

Fährt täglich mit dem Rennrad zum Training: CFC-Neuzugang Theo Ogbidi.
Fährt täglich mit dem Rennrad zum Training: CFC-Neuzugang Theo Ogbidi.  © Chemnitzer FC/Antal

Theo Ogibidi legt den Weg zum Training des Chemnitzer FC mit dem Rennrad zurück

Rafael Garcia (r.) folgte Patrick Glöckner nach Mannheim.
Rafael Garcia (r.) folgte Patrick Glöckner nach Mannheim.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wenn man Gas gibt und an sich glaubt, hat man immer eine Chance", lautet sein Credo. 

An allen fünf Spieltagen erhielt er das Vertrauen von Trainer Daniel Berlinski, zuletzt stand der Mittelfeldmann dreimal in der Startelf.

Den täglichen Weg ins Sportforum legt Ogbidi auf seinem Rennrad zurück: "Das sind vom Sonnenberg, wo ich wohne, rund vier Kilometer. Ich habe kein Auto, aber meinen Führerschein werde ich demnächst sicher noch machen."

Zunächst gilt die volle Konzentration der anstehenden Aufgabe im DFB-Pokal

"Eine willkommene Abwechslung zum Ligaalltag. Wir haben nichts zu verlieren, können unbeschwert in das Duell mit Hoffenheim gehen. Ich bin gespannt, was am Ende dabei herauskommt."

Zündet Ogbidi auf der Außenbahn erneut den Turbo und legt erfolgreich für seine Teamkollegen auf? Dann könnte es klappen mit der Pokal-Sensation.

Titelfoto: Chemnitzer FC/Antal

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