Tallig zurück, Bohl verletzt, Hoheneder fraglich! Knackt der CFC heute die 40-Punkte-Marke?

Chemnitz - Erst die Quarantäne-Woche im Penta-Hotel, dann drei Spiele innerhalb von sieben Tagen mit zwei Auswärtsfahrten - lange Zeit war beim CFC kein Raum für einen freien Tag.

Am 19. Oktober schaffte der CFC ein 1:1 in Ingolstadt. Hier stieg der Chemnitzer Tim Campulka (r.) zum Kofballduell mit Stefan Kutschke hoch.
Am 19. Oktober schaffte der CFC ein 1:1 in Ingolstadt. Hier stieg der Chemnitzer Tim Campulka (r.) zum Kofballduell mit Stefan Kutschke hoch.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am Sonntag konnten die Spieler aber endlich einmal zu Hause bleiben und die Zeit mit ihrer Familie verbringen. 

"Es war wichtig, dass wir den Jungs einen freien Tag zur Verfügung stellen, damit sie die Köpfe frei bekommen und auch mal andere Dinge im Vordergrund stehen als der Fußball", erklärte Trainer Patrick Glöckner.

Auf ihn wartete freilich auch an diesem Tag eine Menge Arbeit. Erst spielte Münster, der Heimspielgegner am 16. Juni, am frühen Sonntagabend der heutige Gegner FC Ingolstadt.

"Für uns Trainer und das gesamte Staff-Team sind das genauso extreme Wochen wie für die Spieler. Wir müssen permanent in der Analyse tätig sein. Du hast eigentlich kaum Zeit, private Dinge zu tun", erläutert der Fußball-Lehrer. "Das ist sicher anstrengend, aber es ist positiver Stress und macht Spaß. Wir können dem Fußball nachgehen - das ist eine schöne Situation", betont Glöckner.

Noch schöner ist die Situation freilich, wenn die Ergebnisse stimmen. Gegen die Schanzer können die Himmelblauen heute die 40-Punkte-Marke knacken. Es wäre ein echter Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Erik Tallig (r.) traf Mitte Oktober für den CFC in Ingolstadt.
Erik Tallig (r.) traf Mitte Oktober für den CFC in Ingolstadt.  © Picture Point/Gabor Krieg

CFC-Coach Glöckner spricht von einer "extrem schweren Aufgabe"

Glöckner warnt vor einer "extrem schweren Aufgabe". Er geht fest davon aus, dass FCI-Coach Tomas Oral einige personelle Veränderungen vornehmen wird. Was an der Qualität des Zweitliga-Absteigers nicht viel ändert. 

"Ingolstadt ist in der Breite sehr stark besetzt. Sie spielen kompakt und kompromisslos", sagt Glöckner: "Mit Stefan Kutschke und Dennis Eckert Ayensa haben sie zwei Offensivleute, die auf insgesamt 35 Torbeteilungen kommen. Das ist in dieser Liga sehr gut."

Bei den Himmelblauen wird der angeschlagene Mittelfeld-Malocher Daniel Bohl erneut fehlen. Angreifer Erik Tallig kehrte nach auskuriertem Magen-Darm-Infekt am Montagnachmittag ins Training zurück. 

Ein Fragezeichen steht hinter Kapitän Niklas Hoheneder, der beim 0:1 gegen Großaspach einen Schlag aufs Knie bekommen hatte und bereits in Duisburg nicht zum Einsatz kam.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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