CFC-Torschütze Pagliuca: "Wenn du für den CFC spielst, kannst du dich nicht mit einem Punkt zufriedengeben"

Chemnitz - Nur allzu gern hätte der Chemnitzer FC am Dienstag gegen Lok Leipzig den Bock umgestoßen. Nach vier sieglosen Spielen ist die Zeit reif für den nächsten Dreier.

Kilian Pagliuca (25, r.) verfolgt den Chemiker Timo Mauer. Auch in Leipzig reichte es für den Chemnitzer FC nicht zu einem Sieg.
Kilian Pagliuca (25, r.) verfolgt den Chemiker Timo Mauer. Auch in Leipzig reichte es für den Chemnitzer FC nicht zu einem Sieg.  © Picture Point/Gabor Krieg

Corona machte dem vorerst einen Strich durch die Rechnung, ändert aber nichts daran, dass die Himmelblauen wieder siegen müssen. Wegen der zweiwöchigen Quarantäne für elf Spieler dürfte der nächste Gegner voraussichtlich Energie Cottbus (18.9.) lauten.

Aber egal, wann und gegen wen es demnächst geht, die Anspruchshaltung ist klar. "Wenn du für den CFC spielst, kannst du dich nicht mit einem Punkt zufriedengeben", brachte es Torschütze Kilian Pagliuca (25) nach dem 1:1 bei Chemie Leipzig auf den Punkt.

Das klingt forsch und gut. Wieso selbst kleiner machen, andere stark reden? Brust raus, Selbstverständlichkeit zeigen. Auch oder gerade, wenn die Ergebnisse mal nicht dem eigenen Anspruchsdenken entsprechen.

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Pagliuca ist da Sinnbild. Gefühlt muss der 25-Jährige in Leipzig zwei Tore machen. Es wurde eins, sein zweites nach seinem Treffer beim 3:1 gegen TeBe. Pagliuca: "Ich glaube, dass schon in den letzten Spielen immer Kleinigkeiten gefehlt hatten."

Gegen Chemie war das nicht anders. "Wenige Zentimeter und mein Kopfball geht mit etwas mehr Glück rein und nicht an den Pfosten. Das war ein bisschen mein Problem in den vergangenen Partien. Trotz guter Leistungen habe ich nicht viele Möglichkeiten zum Tore schießen gehabt. Umso glücklicher bin ich jetzt über mein Tor", fällt dem Schweizer ein Stein vom Herzen.

Damit lässt sich befreiter aufspielen. Etwas, was dem Club generell gut zu Gesicht stünde, wie Pagliuca findet: "Wir müssen vielleicht wieder mehr Vertrauen in unsere zweifellos vorhandenen Qualitäten haben. Wir sind eine gute Mannschaft. Es ist ärgerlich, dass wir nach jedem Spiel das Gefühl haben, es aber momentan nicht für einen Sieg reicht."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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