CFC-Trainer Berlinski warnt vor Lok-Kapitän Pfeffer: "Trifft schon mal aus dem Nichts!"

Chemnitz – Machen zwei ehemalige Chemnitzer dem Chemnitzer FC am Mittwochabend im Heimspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig das Leben besonders schwer?

CFC-Trainer Daniel Berlinski (35) wird ganz genau hinschauen, was Sascha Pfeffer gegen den Ex-Verein veranstaltet.
CFC-Trainer Daniel Berlinski (35) wird ganz genau hinschauen, was Sascha Pfeffer gegen den Ex-Verein veranstaltet.  © picture point/Sven Sonntag

Theo Ogbidi (20) trug bis zum Sommer das Trikot der Himmelblauen. Der pfeilschnelle und dribbelstarke Außenbahnspieler bereitete in dieser Saison schon sieben Tore vor, unter anderem das siegbringende 1:0 vor einer Woche in Auerbach.

Immer für den tödlichen Pass gut ist Routinier Sascha Pfeffer (34). Er lief zwischen 2012 und 2014 67-mal für den CFC in der 3. Liga auf. Der 34-Jährige blüht unter Lok-Trainer Almedin Civa (49) nochmal richtig auf, traf zuletzt beim 4:0 gegen Meuselwitz dreifach.

"Ein Spieler mit einer besonderen Qualität und einem guten Schuss aus der zweiten Reihe. Pfeffer trifft schon mal aus dem Nichts", weiß CFC-Trainer Daniel Berlinski (35), dass auf seine Defensive am Mittwoch, 19 Uhr, viel Arbeit zukommen wird.

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Nicht zu vergessen Loks Top-Torjäger Djamal Ziane (29): sieben Spiele, sieben Treffer und Ende Mai im Landespokalfinale gegen Chemnitz (1:0) umjubelter Siegtorschütze.

CFC-Coach über Lok Leipzig: "Ein starker Gegner"

CFC-Keeper Jakub Jakubov (32, l.) wird sich wieder strecken müssen, um Sascha Pfeffer (34) und dessen Lok zu stoppen.
CFC-Keeper Jakub Jakubov (32, l.) wird sich wieder strecken müssen, um Sascha Pfeffer (34) und dessen Lok zu stoppen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Messestädter sind in der Nordost-Staffel das Team der Stunde. Zuletzt feierten sie vier Siege in Folge, blieben durchweg ohne Gegentor und trafen 13 (!) Mal in den gegnerischen Kasten.

"Ein starker Gegner, eine tolle Mannschaft, die mehrmals früh in Führung ging. Das sollten wir möglichst verhindern", betont Berlinski.

Dass die Leipziger schlagbar sind, zeigte am zurückliegenden Pokalwochenende Budissa Bautzen. Der Oberliga-Aufsteiger gewann 2:0. Der CFC traf ebenfalls auf einen Oberligisten und feierte beim 9:1 in Grimma ein Schützenfest.

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"Wir haben uns mit diesem Sieg nicht lange beschäftigt und den Fokus auf Lok gelegt. Wir wollen endlich mal ein Topspiel für uns entscheiden", betonte Berlinski.

Die Chemnitzer rechnen mit einer stimmungsvollen Kulisse. Für das 75. Aufeinandertreffen beider Vereine waren am Dienstag schon über 3000 Tickets verkauft, 600 in Leipzig.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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